Traumjob Bestatterin: Warum widmest du dein Berufsleben dem Tod, Maren Brouwer?
Shownotes
Mit 25 Jahren ist Maren Brouwer bereits Bestattermeisterin – die erste und bislang einzige in der Grafschaft Bentheim. Während viele Menschen den Tod möglichst verdrängen, begleitet sie Angehörige genau in den schwersten Momenten ihres Lebens. In dieser Folge von „Hinter den Schlagzeilen“ spricht Steffen Burkert mit ihr über einen Beruf, der oft mit Unsicherheit, Berührungsängsten und Klischees verbunden ist. Warum entscheidet sich eine junge Frau bewusst dafür, täglich mit Tod und Trauer zu arbeiten? Wie sieht der Alltag einer Bestattermeisterin wirklich aus? Und was brauchen Menschen, wenn sie gerade einen geliebten Menschen verloren haben? Maren Brouwer erzählt von ihrem frühen Berufswunsch nach dem Tod ihrer Großmutter, von Verantwortung, würdevoller Abschiedskultur und ihrem ungewöhnlichen Karriereweg. Außerdem geht es um Vorsorge, den Umgang mit Trauer – und um die Frage, warum Lebensfreude und der tägliche Umgang mit dem Tod sich keineswegs ausschließen. Ein Gespräch über Abschied, Menschlichkeit, Trost und darüber, was ein gutes Leben ausmacht.
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00:00:00: Mein heutiger Gast ist eine junge Frau, die ihr Berufsleben dem Tod gewidmet hat.
00:00:05: Sie ist Bestattermeisterin der Erste und bislang Einzige in der Grafschaft Bandtime.
00:00:10: Während viele junge Menschen den Tod möglichst weit von sich wegschieben begleitet sie täglich Menschen in ihren schwersten Stunden.
00:00:16: Ich blicke hinter die Schlagzeilen mit Maren Brauer.
00:00:29: Hallo Maren!
00:00:30: Schön dass du da bist.
00:00:34: Sag mal, wie muss ich mir das vorstellen?
00:00:35: Samstagabend auf einer Party ausgelassene Stimmung, nette Leute und dann antwortest du auf die Frage was du eigentlich beruflich machst.
00:00:44: Ist dann erstmal, ich hätte fast gesagt, grave Stille?
00:00:47: Also ich sage häufig dass ich berufliche Eventmanagerin bin.
00:00:55: Genau richtig!
00:00:56: Ja und wenn sie dann näher nachfragen, dann sag' ich natürlich schon Ich bin Bestattarin
00:01:01: Aber warum sagst du nicht direkt Bestatterin?
00:01:04: Ja, das ist eine sehr gute Frage.
00:01:07: Wenn man tatsächlich direkt damit antwortet oder in das Gespräch reinkommt und man sagt, man ist BestatterIn Dann sind die Augen erstmal ganz schön groß.
00:01:16: und ja, ich habe mir einfach mal angewöhnt zu antworten.
00:01:20: Ich bin die Event Managerin weil irgendwo ist es ja auch der Fall.
00:01:23: wir organisieren ja auch Trauerfeiern, Abschiede und alles.
00:01:27: Es ist ja letztendlich auch irgendwo ein Event Und ich hab gedacht, ich probiere das einfach mal aus und haltet die Spannung auch anfangs ein bisschen.
00:01:36: Ja, ist ja interessant.
00:01:37: also da gehen wir gleich genau drauf ein.
00:01:40: ich habe da so ein paar Fragen drumherum auch.
00:01:41: was stellen sich die Leute eigentlich darunter vor unter diesem Beruf?
00:01:45: welche Klischees gibt es da?
00:01:47: aber lass uns weiter vorne anfangen.
00:01:48: warum bist du eigentlich bestatterin geworden?
00:01:53: Relativ früh hatte ich selbst Verlusterfahrungen.
00:01:57: Dadurch, dass meine Großmutter, da war ich zu dem Zeitpunkt, war ich zwölf Jahre alt und da ist sie verstorben und ich habe dann tatsächlich das Ganze mitbegleitet.
00:02:09: Ich durfte bei der Trauerfeier dabei sein, bei der Abschiednahme auch und ich fand es halt einfach unfassbar interessant was die Bestatterin im Hintergrund alles organisiert Die Hinterbliebenen, die Angehörigen auch gut begleiten.
00:02:26: Dass man da einfach einen Ansprechpartner hat der das Ganze strukturiert, der das ganze aufbaut und für die Angehörigen natürlich auch ein Raum für die Trauer lässt.
00:02:35: Also du hast das sozusagen erst mal aus wie ich hätte fast gesagt Kundensicht kennengelernt?
00:02:40: Ja genau richtig weil ich wie gesagt selbst mit dem Tod konfrontiert worden bin und halt auch schon in jungen Jahren.
00:02:47: und dann habe ich gedacht Mensch!
00:02:49: Wie gesagt ist es total interessant sehr umfangreich sehr vielfältig und hab gedacht, in der neunten Klasse steht ihr auch ein Praktikum an.
00:02:58: Da zückst du zum Hörer und rufst mal im Bestattungsausen Nima ja an!
00:03:02: Okay also das hat sich dann... Du sachtest sowas zwölf?
00:03:04: Du bist jetzt fünfundzwanzig Das ist noch gar nicht so lange her eigentlich dieses Erlebnis.
00:03:10: Wenn wir da nochmal eben drauf zurückgehen was ist dir so hängen geblieben aus dieser Zeit als deine Großblöcke storben ist und dann eben Stattung Trauerarbeit oder so anfiel Gab's da so Schlüsselerlebnisse, die dir besonders präsent geblieben sind?
00:03:24: Ja also ich kann mich noch sehr gut erinnern.
00:03:26: Da ging es um das Thema Abschiednahme In der, so hab ich's kennengelernt Leichenhalle.
00:03:31: Mittlerweile sagt man ja auch dazu Frituskapelle.
00:03:34: Das war ein Begriff, der kommt ja noch ganz häufig in der Graschaft vor.
00:03:38: und dann habe ich mir erst mal die Gedanken gemacht was ist denn so eine Leichen-Halle?
00:03:42: Und haben wir das bildlich vorgestellt dass die Verstorbenen auf dem Boden liegen so wie man es halt vom Tatort kennt oder aus irgendwelchen Filmen und ihr habt alle einen Zettel dran und sind mit einer Decke abgedeckt!
00:03:52: Das war so meine Vorstellung Und ich wollte das unbedingt einfach mitbekommen und ich wollte daran auch teilnehmen.
00:03:59: Und dann habe ich zu meinen Eltern gesagt, Mensch, ich möchte auf jeden Fall an der offenen Aufbahrung dabei
00:04:05: sein.".
00:04:07: Das
00:04:08: ist ja erstaunlich.
00:04:09: Entschuldige, wenn ich da reingerät, ich hätte gedacht ein Kind, eine zwölfjährige hat dann eher Angst davor und hatte eben wie du ja selber sagst irgendwelche Vorstellungen die doch eher bedrückend erschreckend sind Ist bei dir offenbar ja andersrum war und du eher neugierig warst?
00:04:27: Ja, also ich war total neugirig.
00:04:29: Ich habe erst mal meine Eltern mit Fragen gelöchert und die waren anfangs auch nicht so begeistert davon und haben gesagt Mensch ob wir das zumuten können.
00:04:37: aber ich hab halt nicht locker gelassen und hab gesagt ich möchte das unbedingt.
00:04:41: Und ja, daraufhin habe ich dann eine Abschiednahme teilgenommen und habe... Ich kann mich da noch sehr gut daran erinnern.
00:04:49: Ich stand vor dem Sack von meiner Großmutter und hab nur gesagt Mensch, Oma sieht ja richtig süß aus!
00:04:55: Währenddessen stand meine Mutter, meine Schwester, die standen beide neben mir.
00:04:58: Ich war quasi in der Mitte.
00:05:01: Die waren total am Weinen und für mich war das alles komplett normal.
00:05:05: Und ich fand es einfach so würdevoll und so schön.
00:05:07: Das ist tatsächlich richtig bei mir hängen geblieben.
00:05:10: Hilft dir das heute, wenn du gerade auch mit Kindern zu tun hast als Bestatterin?
00:05:15: Dass du so eine gewisse Erinnerung daran hast wie du das selber durch kindliche Augen gesehen hast.
00:05:21: Ja auf jeden Fall weil ich kann mich komplett in deren Stuhl hineinversetzen und kann nachvollziehen wie hilflos die im ersten Moment sind und man kann halt dementsprechend auch anders auf die Menschen eingehen und den vielleicht einfach nochmal ein paar Tipps geben was man halt selber in der Zeit gemacht hat was einem geholfen hat.
00:05:38: ne
00:05:41: Und wann kam der Moment, du sagst es gerade schon im Praktikum.
00:05:44: Bestattest du das nie mal ja?
00:05:45: Wo du heute noch arbeitest?
00:05:46: Genau.
00:05:47: Das wollen wir auch mal sagen als Bestatter Meisterin, als Prokuristin und auch das erklären wir gleich noch.
00:05:53: Wann kam der moment wo du gedacht hast, dass ist wirklich ein Beruf für mich.
00:05:57: Das möchte ich eigentlich gerne jeden Tag professionell machen.
00:06:01: Es ist ja nochmal einen riesen Schritt von.
00:06:03: Ich bin als Kind irgendwie angetan von dem was ich erlebe zu Das soll ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens werden.
00:06:12: Es war tatsächlich so, nachdem das mit meiner Großmutter passiert ist habe ich mich richtig intensiv mit dem Thema Tod Trauer beschäftigt.
00:06:20: und wie gesagt, ich war auf der Realschule in Neuenhaus, jetzt heißt es ja Willemstelle Schule und da stand dann in der neunten Klasse das Praktikum an und da war für mich relativ schnell klar wohin der Weg führt.
00:06:35: Das war für mich gar nicht so einfach auch in der Graschow Bandheim ein Bestattungshaus zu finden, die auch wirklich Praktikanten annehmen.
00:06:42: Für mich war auch wichtig dass es auf jeden Fall ein Meisterbetrieb ist weil da habe ich mich im Vorfeld aus ein bisschen erkundigt und dann habe ich gedacht hm rufst du da einfach mal an ja und zu dem Zeitpunkt da erinnere ich mich auch noch sehr gut daran war mein Chef, mein Juniorchef Daniel Niemeyer der war gar nicht erreichbar Und dann habe ich erst mal die Mitteilung bekommen, ja es ist möglich.
00:07:03: Ich soll eine Bewerbung hinschicken das hab' ich auch gemacht und dann wird er sich
00:07:06: melden.".
00:07:07: Und da ähnelte ich mich auch noch sehr gut dran.
00:07:10: Ich fand's tatsächlich ein bisschen witzig.
00:07:11: auf einmal war ich ganz normal wieder in der Schule und ich hab wirklich zwischendurch immer wieder angerufen und nachgefallen.
00:07:18: also ich war wirklich glaube ich auch ein bisschen nervig.
00:07:20: Pinne dran!
00:07:22: Weil ich konnte einfach nicht locker lassen.
00:07:23: Ich habe gesagt, das möchtest du unbedingt sehen!
00:07:26: Du willst wissen was der Bestatter alles noch so an Aufgaben hat?
00:07:29: Man sieht ja immer als Angehöriger nur so ein Bruchteil.
00:07:31: aber wenn man erstmal richtig hinter den Kulissen schauen kann dann merkt man ja auch schon wie vielfältig das einfach ist.
00:07:38: Ja und daraufhin hab' ich dann... Das weiß ich noch... Es war, glaube ich in der Mathestunde.
00:07:43: Da habe ich dann in der Unterrichtsstunde einen Anruf erhalten und das habe ich aber erst dann an der Pause gesehen.
00:07:48: Und da habe ich auch umgehend zurückgerufen und dann habe ich die Zusage bekommen.
00:07:52: Dann hat mein Praktikum stattgefunden im Endeffekt am ersten Tag.
00:07:55: Da wusste ich schon, dass ist genau das was ich machen möchte.
00:07:58: Was sagen Mitschüler dazu wenn sie ihr Praktikum keine Ahnung in den klassischen Berufen machen?
00:08:07: Maren, ich will immer Marin sagen.
00:08:08: Du heißt Maran?
00:08:09: Genau, ich heiße Maran!
00:08:10: Also
00:08:10: falls es schief geht, entschuldigt mich jetzt schon mal... Gar
00:08:12: kein Problem.
00:08:13: Also die Mitschüler machen die typischen Praktika, die man wahrscheinlich so macht und Maren geht zum Bestattern.
00:08:18: wie fanden sie das?
00:08:19: Unfassbar interessant.
00:08:21: Ich hatte tatsächlich auch einen in der Klasse, wollte erst zur Gerichtsmedizin.
00:08:25: Und das ist ja jetzt auch nicht ganz ohne
00:08:26: ne?
00:08:26: Genau richtig, das war nicht möglich und dann hat sich auch im Bestattungshaus nie mehr angerufen.
00:08:31: aber da war der Praktikumsplatz schon besetzt.
00:08:34: Und ja, es kommen viele Fragen.
00:08:36: Was wird da gemacht und wie fühlst du dich überhaupt dabei?
00:08:41: Du hast nur mit traurigen Menschen zu tun.
00:08:43: Das war immer so die Kernaussage aber letztendlich ist das gar nicht so.
00:08:49: Klar, die Mehrzahl, die ist traurig, aber es gibt natürlich auch das Thema Vorsorge wo die Menschen schon zur Lebzeit in ihrer Bestattung planen.
00:08:56: Ja, da habe ich auch Fragen zu.
00:08:59: Einen Schritt nochmal kurz zurück... Als dann klar war, das ist wirklich der Beruf den du ergreifen möchtest.
00:09:06: Wie fanden deine Eltern das?
00:09:08: Du kommst ja eben nicht aus einer Familie,
00:09:10: wo
00:09:11: es diesen Beruf gab.
00:09:12: aber wenn ich das richtig weiß hattest du mir erzählt dein Vater ist
00:09:15: Tischler.
00:09:16: genau
00:09:17: Das ist ja von einem Teilbereich deines Berufs dann auch wieder nicht so weit weg weil glaube ich früher waren oft Tischler also die die halt dann auch sehr gebaut haben ja auch gleichzeitig Ja, ich hätte jetzt fast gesagt Totengräber.
00:09:29: Also da gab es ja so eine gewisse Nähe, gab's schon.
00:09:33: Genau!
00:09:33: Aber der Beruf war fremd für
00:09:34: deine Familie oder?
00:09:36: Der war komplett fremdd.
00:09:37: Meine Mutter hat dir das echt super aufgefasst.
00:09:40: Die war damals auch mit zum Bewerbungs- beziehungsweise Vorstellungsgespräch, da er noch unter achtzehn Jahre war also minderjährig... Und für meinen Vater, der konnte sich das erst mal gar nicht vorstellen.
00:09:51: Denn ich habe ja noch eine ältere Schwester, meine Schwester ist drei Jahre älter und hat immer gesagt wie willst du kleines Mädchen das denn eines Tages diesen Job ausüben?
00:10:00: Du bist doch so emotional!
00:10:01: Kann man das gar nicht
00:10:02: vorstellen?!
00:10:03: Und dann irgendwann hatten wir die Möglichkeit dass er einfach auch mal schauen konnte bzw.
00:10:08: hinter den Kulissen alles anschauen konnte bei uns vor Ort.
00:10:11: und dann hat er gesagt Mensch das passt einfach zu hundert Prozent zu dir, du lebst da einfach für.
00:10:17: Du kam das dann, also mittlerweile meine Eltern können sich nichts anderes mehr bei mir vorstellen.
00:10:22: Ich konnte meinen Vater auch überzeugen vor allem als er dann gesehen hat dass wir die Särge auch selber ausschlagen und den Sarg Anschlag machen.
00:10:29: da kam dann ja auch so ein bisschen die Tischler-Tätigkeit hervor.
00:10:35: Ja man merkt schon wie vielfältig dieser Beruf ist.
00:10:37: Da würde ich auch gar nicht gleich gerne noch ein bisschen drüber sprechen.
00:10:41: aber Vielleicht vorweg noch mal bei der Frage, warum ist das so ungewöhnlich?
00:10:45: Wenn jemand sagt ich will bestatter werden.
00:10:48: Es ist eben ja offenbar für viele nicht ein Beruf wie jeder andere sondern irgendwie doch was Besonderes.
00:10:55: und hab vorhin ja so dispektierlich Totengräber gesagt in der Geschichte war es ja auch einen Beruf, der tatsächlich oft nicht sehr anerkannt war oder vielleicht sogar am Rande der Gesellschaft war.
00:11:09: Ich weiß gar nicht, ob das heute noch so ist.
00:11:10: Da können wir auch gleich mal drüber sprechen.
00:11:13: Erstmal grundsätzlich warum haben viele Menschen eine große Berührungsängste wenn es um das Thema Tod geht?
00:11:21: Da preufe ich im ersten Moment denken die an die Verstorbenen ja auch versorgt werden also gewaschen angekleidet und dass in erster Linie man arbeitet halt mit verstorbenem Menschen.
00:11:33: aber ich sage auch immer wenn's um die hygienische Versorgung geht Das ist ja die Vorbereitung für die Abschiednahme nachher, für die Angehörigen.
00:11:41: Naja wir machen das Gleiche was halt auch ein Pflegepersonal macht nur mit dem Hintergrund unsere Person lebt nicht mehr.
00:11:48: aber wir haben genau die gleichen Handgriffe wie im Pflegebereich und ich glaube dass es halt häufig diese Hemmschwelle oder wenn man sich selber auch Gedanken macht wie wenn ich jetzt auf einmal stelle viele Menschen haben da einfach Angst vor dem Tod Nur wenn man... Also für mich hat sich, also mein Blickwinkel hat sich da total verändert.
00:12:07: Ich habe keine Angst mehr vor dem Tod weil ich mich tagtäglich mit beschäftige und für mich ist das das gehört halt zum Leben dazu.
00:12:16: Wollte tatsächlich die nächste Frage genauso stellen du hast sie verweck gegriffen.
00:12:20: Sorry!
00:12:21: Nee es ja gut.
00:12:23: Die Frage Hast Du Angst vor dem tot?
00:12:24: Wie hat sich das verändert?
00:12:27: Hat sich durch den Beruf der Blick darauf tatsächlich auch gewandelt?
00:12:30: Auf jeden Fall auf alle Fälle.
00:12:34: In jungen Jahren hat man sich ja mit dreizehn, vierzehnt oder mit dem Anfang meiner Ausbildung.
00:12:41: Da habe ich mir noch nicht so viele Gedanken gemacht.
00:12:42: aber es kam dann immer von Jahr zu Jahr von der Berufserfahrung auch her dass ich gedacht habe das ist nicht schlimm das ist völlig normal und ich krieg ja mit was wir als Bestatterin machen.
00:12:55: und daraufhin habe ich auch gedacht Mensch Marc du willst auch selber entscheiden wie eines Tages deine Lebensfeier.
00:13:00: für mich ist es eher eine Lebensfeiere Es soll nicht alles traurig sein, es soll nicht alle dunkel sein.
00:13:05: Nicht schwarz, nicht grau sondern es soll auch ein bisschen Farbe mit ins Spiel gebracht werden.
00:13:09: ja und deshalb ich habe eine ganz anderen Blick zum Thema Tod Trauer und Sterben und ich hoffe immer dass ich den oder beziehungsweise wenn ich darüber erzähle das sich den Menschen halt auch einfach ein bisschen diese Hemmschwelle nehme, ne?
00:13:23: Dass das kein so schlimmes Thema ist nachher letztendlich na dass man da ruhig einfach offen drüber sprechen kann.
00:13:30: Und wenn man die Angst davor hat, dass man halt einfach auch mal den Bestatter oder die Bestatterin anspricht und sagt Mensch, kann ich einmal mal vorbeikommen und mir das vor Ort anschauen?
00:13:37: Weil dann nimmt man auch die Hemmschwelle für viele Menschen.
00:13:41: Welche Rolle spielt bei dem Thema Religion, Religiosität also wahrscheinlich vor allem für die Angehörigen?
00:13:50: Also hilft das, wenn man gläubig ist zum Beispiel um mit so einer Situation umzugehen
00:13:56: Auf jeden Fall.
00:13:57: Und nachher letztendlich kann das ja auch jeder für sich selbst entscheiden, es gibt natürlich Menschen die sind noch Mitglied in der Kirche.
00:14:03: Es gibt natürlich auch Menschen, die sind vielleicht auch ausgetreten und für vieles.
00:14:07: aber ich sage mal auf der geistliche Pastor-Pastoren auch dann in erster Linie ein guter Ansprechpartner.
00:14:14: Wenn's dann aber eher eine weltliche Trauerfeier wird, eine weltliche Beerdigung, dann ist halt der Redner oder die Rednerinnen, die einen dann halt auch da die Ängste nehmen.
00:14:24: die halt durch die Trauer begleiten.
00:14:28: Und wir ja natürlich auch, sorry dass ich dich unterbrochen habe, wie natürlich auch als Bestatter, Bestatterin was wir das halt einfach im Vorfeld man hat ja im Beratungsgespräch nimmt man ja erstmal so in erster Linie die Kontaktdaten auf man spricht erst mal ganz locker mit den Angehörigen um halt auch einfach da die Angst zu nehmen.
00:14:45: Dass sie halt auch merken wir sind auch ganz normale Menschen.
00:14:49: Das liegt ja Also dass man sich so schwer damit tut, liegt ja sicherlich auch daran, dass der Tod schwer greifen kann.
00:14:57: Man weiß ja irgendwie nicht was steckt dahinter?
00:14:59: Und was passiert danach?
00:15:00: Ja das
00:15:01: wäre
00:15:01: nämlich meine Frage.
00:15:03: über Religion und Glaube sprechen da geht es viel um die Frage ewiges Leben wieder Auferstehung, Wiedergeburt... Was ist da alles so gibt?
00:15:13: Ich will nicht zu persönlich werden aber was glaubst du?
00:15:17: Was kommt denn nach dem Tod?
00:15:19: Also ich glaube, da ist nichts.
00:15:20: Da ist einfach Feierabend.
00:15:22: Genauso wie vor meiner Geburt gab es mich nicht und nach meinem Tod gibt's mich halt auch nicht mehr.
00:15:26: und alles andere ist vielleicht eher ein bisschen Selbstüberschätzung oder Egoismus zu glauben das es dann noch was sein müsste, was ich übrigens eine sehr tröstliche Vorstellung finde weil warum soll ich für etwas Angst haben was ich ja schon mal hatte sozusagen Die Zeit vor meiner Geburt habe ich jedenfalls nicht als Schlimmende erinnert.
00:15:43: Nee, das ist richtig.
00:15:45: Ich sehe das genauso wie du tatsächlich.
00:15:47: Dass danach nichts mehr ist.
00:15:48: aber es gibt natürlich auch Menschen die sagen Mann, die kommen in den Himmel ins Paradies.
00:15:54: Als Kind habe ich da auch noch mal mehr so die Meinung zu gehabt dass da oben ein schöner Regenbogen ist wo man alle Menschen wieder sieht Man feiert eine Party oder oder.
00:16:03: Aber ich glaube genau so dass nach dem Tod nichts mehr isst.
00:16:08: Aber das ist ja tatsächlich auch sehr persönlich und das kann jeder sehen, wie er möchte.
00:16:13: Genau
00:16:13: richtig!
00:16:15: Jeder hat eine andere Einstellung und hat ja auch andere Werte die er vertritt.
00:16:20: Ist ja auch geprägt durch Erziehung, durch Familie, durch Glaube.
00:16:28: Und es kann eben auch eine sehr tröstliche Vorstellung wahrscheinlich sein je nachdem wie man es sieht.
00:16:36: Man sagte mal so Es gibt keinen Richtig und kein Falsch auch im Beratungsgesprächen, wenn Angehörige ganz besondere Vorstellungen haben.
00:16:44: Dann sagen wir auch immer da gibt es kein Leitfahrten.
00:16:47: Da gibt es keine Vorgaben.
00:16:49: also das dürfen die individuell entscheiden und so sehe ich das halt im gesamten Trauerprozess.
00:16:54: Es gibt keinen richtig und es gibt keinen falsch.
00:16:56: Da gibts kein Maßstab.
00:16:59: Ja lass uns über diesen Prozess mal sprechen.
00:17:00: Wenn du als Bestatterin beruflich unterwegs bist Die erste Frage die sich aufträngt Sagt das Eingangs, du bist die Jüngste und ich glaube auch nach wie vor die einzige Bestattermeisterin, die wir hier in der Grafschaft
00:17:14: haben.
00:17:18: Wie kommt das an?
00:17:20: Also wenn Du als wirklich junge Frau mit fünfundzwanzig zu Trauernden, zu Angehörigen kommst spürst Du da manchmal auch eine gewisse Skepsis.
00:17:29: also gibt es noch so dieses klassische Bild dass sie denken Da kommt der Bestatter und das ist irgendwie ja ein alter weißer Mann mit schwarzem Zylinder auf, hätte ich fast gesagt.
00:17:41: Also wie wirkt das?
00:17:42: Wenn du dann als junge Fröhliche... also fröhliche jetzt in dem Moment natürlich respektvoll.
00:17:48: aber wenn du da ankommst?
00:17:51: Im ersten Moment ist es schon so dass die natürlich auch erst mal ...also das sehe ich an den Blicken.
00:17:58: Die fragen sich was kommt da jetzt für eine junge Dame ?
00:18:01: Aber im Endeffekt hat er das ich sage mal ja gar nichts mit dem Alter zu tun.
00:18:07: Merkt man relativ schnell im Gespräch, dass sich das auch dann nachher letztendlich legt.
00:18:12: Und dass man halt einfach das Vertrauen dazu aufbaut zu den Angehörigen.
00:18:17: Das entwickelt sich wie gesagt ganz schnell so in den ersten Minuten und das ist ja auch wichtig.
00:18:23: Das sollte jeder Bestatterin machen, dass man das vertrauen hat weil die Menschen geben ihren geliebten Menschen in unsere... Hände.
00:18:33: Und wir sind ja auch häufig fremde Personen, man hat nicht immer mit Menschen zu tun die man kennt sondern wir sind in erster Linie fremden Menschen.
00:18:41: und wie gesagt da ist das Vertrauen, das steht schon an oberster Stelle.
00:18:47: Wie bekommt man dieses Vertrauen?
00:18:51: Ich denke ich stelle mir das sofort dass die Menschen mit denen den Moment zu tun hast ja in der emotionalen Aussage ... bewöhnlichen Situationen sind.
00:19:01: Genau, die stecken in der Trauerphase.
00:19:03: Die Arschtrauere oder ein bisschen unter Schock noch... ...oder auch schlichtweg überfordert hilflos kann ich mir vorstellen?
00:19:12: Genau!
00:19:14: Man kann das in so verschiedene Trauerphasen aufteilen und gerade so einen Beratungsgespräch finden sie sich erst noch immer in den ersten und zweiten.
00:19:21: Das bedeutet so dass sie es nicht wahrhaben wollen und halt auch aufbrechen der Emotionen.
00:19:27: Als in erster Linie ist es erst mal, die sollen erzählen.
00:19:30: Genau wenn sie wollen und wenn die nicht sprechen wollen.
00:19:33: Irgendwann ist das so im Laufe des Gesprächs.
00:19:35: Wenn man was anspricht dann ergibt sich das auch.
00:19:38: Und es ist wichtig dass wir einschätzen, in welcher Phase befindet sich gerade der Mensch, der vor einem sitzt?
00:19:44: Und wenn man das herausfiltert, hat man schon relativ schnell das Vertrauen zu den Menschen.
00:19:50: Es ist eine ganz wichtige Aufgabe Wären ja nicht, ich sag mal umsonst in diesem Bereich auch in Traubpsychologie geschult als Bestatterin oder Bestatter.
00:19:59: Was uns das mal durchgehen?
00:20:00: Das ist jedenfalls mein Eindruck, da will ich ein sehr vielfältiger Beruf.
00:20:06: Kann man das Sprachsgrat von Trauerphasen, kann man das mal so eine Art Überblick geben vom ersten Beratungsgespräch und... Was kommt dann alles?
00:20:16: Was sind denn alles im Laufe dieses Prozesses deiner Aufgaben als Bestatterin.
00:20:20: Ja, also es geht los entweder im Vorfeld schon mit der Überführung zum Beispiel bei einem Haussterbefall, dass wir im Vorfels schon die verstorbene Person zu uns ins Bestattungshaus überführen und dann erfolgt das Beratungsgespräch.
00:20:32: Es kann manchmal auch sein, dass das Beratsungsgesprech in dem Vorfeld erfolge und da ist zum Beispiel eine Person außerhalb verstorben in einer anderen Klinik oder so.
00:20:43: Nach dem Beratungsgespräch ist es unsere Aufgabe, dass wir Kontakt zu der Fritosverwaltung aufnehmen zum Friedhofpastor, Pastorin, Redner, Rednarin je nachdem was die Angehörigen wünschen und wir organisieren das Ganze.
00:20:56: Und wenn wir das ganze organisiert haben, das ist so, wir haben nämlich bei uns auch einmal einen kaufmännischen Bereich beinhaltet die gesamte Bürokratie, die Planung und die Organisation.
00:21:08: Der handwerkliche Bereich geht es nachher letztendlich um die hygienische Versorgung, um die Abschiednahme, um Begleitung der Trauerfeier- und Durchführung der Beisetzung.
00:21:17: Sobald das alles geplant worden ist, ist es so, dass einmal die Technik natürlich, also unser handwerglicher Bereich, der kriegt die Info für Hygienische Versorgung und wir in der Verwaltung kriegen aber auch die Info, dass wir den Trauerdruck zum Beispiel erstellen sollen.
00:21:31: Wenn das gewünscht ist von dem Angehörigen, dass dann die Zeitungsanzeige erstellt wird, die Trauerkarte, der Trauerbrief vielleicht wird da noch ein Foto erstellt was die Angehören wünschen.
00:21:42: Und wenn das soweit alles geplant ist, dann ist es halt auch so oder durchgeführt worden ist, dass irgendwann mal die Abschiednahme stattfindet, bei uns vor Ort mit dem Termin, dass wir das Ganze begleiten oder die Angehörigen kriegen Schlüsse für unsere vierundzwanzig Stundenräume.
00:21:58: Und wenn das stattgefunden hat dann ist es relativ zeitnah.
00:22:01: ja auch, dass die Beerdigung erfolgt, die dann auch dementsprechend von einem Kollegen von einer Kollegin durchgeführt wird am Friedhof oder je nachdem wo das gewünscht ist geht ja auch kirchlich.
00:22:11: Es geht bei uns im Forum oder oder es hängt ja auch mal damit zusammen ob jetzt eine Erdbestattung, ob es ne Feuerbestattungen ist.
00:22:17: Das ist erst einmal so der Kern Punkt, worum es nachher auch ein Beratungsgespräch geht.
00:22:22: Was wollen die Angehörigen?
00:22:24: Ja und dann ist es irgendwann mal so wenn das soweit durchgeführt worden ist dass die anderen vielleicht auch nochmal auf uns zukommen und eine Dankssagung veröffentlichen wollen.
00:22:33: Vielleicht ne Anzeige oder auch Karten verschicken wollen.
00:22:36: Und dann haben wir natürlich auch noch Aufgaben wie die bürokratischen Aufgaben sprich dass man sich um die Institution kümmert, dass man Abmeldungen durchführt.
00:22:49: Na, das sind ja auch Dinge die wir einmal erledigen müssen.
00:22:52: Beziehungsweise dürfen... Ich finde es immer sehr schön wenn man so eine Aufgaben hat, dass man sich halt umfangreich um einen Sterbefall auch kümmern kann.
00:23:00: Aber ist es hier wirklich umfangreich und vielseitig?
00:23:03: Was muss man können um ne gute Bestatterin zu sein?
00:23:08: Es ist ja keine Voraussetzung dass man diesen Beruf erlernt hat sondern man kann das ja auch als Quereinsteiger oder Einsteigerinnen machen.
00:23:14: also man muss nichts wegen einer Ausbildung.
00:23:17: Das ist halt auch noch
00:23:21: so ein Punkt.
00:23:23: Es ist ja leider noch so, dass für das Bestatterhandwerk gilt ja nicht die Meisterpflicht.
00:23:30: Wir stehen derzeit in der Handwerksordnung unter dem Bereich B-I.
00:23:35: Das heißt zulassungsfreies Handwerk und es ist wie gesagt ... Wenn du morgen sagst, Mensch das Gespräch mit Malen hat mir super gefallen.
00:23:44: Ich finde es unfassbar interessant was der Bestatter die Bestatterin an Aufgaben hat.
00:23:49: Ich habe da auch Lust.
00:23:50: zu deinem könntest Du einfach so ein Gewerbeschein beantragen und könntest Dein eigenes Bestattungshaus verwenden.
00:23:57: Aber de facto ist es ja wahnsinnig viele was man können.
00:24:00: Was lernt man in so einer Ausbildung jetzt erstmal als Bestatter noch gar nicht als Meisterin?
00:24:05: Na ja, was
00:24:06: gibt's da für Bereiche?
00:24:07: Also es ist einmal der Bereich komplett.
00:24:09: Es ist aufgeteilt in theoretische Teile und auch praktische Teilen.
00:24:14: In der Theorie hat man zum Beispiel das Thema Recht.
00:24:16: Man muss sich komplett mit dem Bestattungsgesetz auskennen Mit den Personenstandsgesetzen.
00:24:22: Was macht jetzt der Standesbeamt oder die Standes-Beamtin?
00:24:25: Was muss ich an Unterlagen einreichen?
00:24:28: Was hat das nachher für eine Folge?
00:24:30: Oder wenn was fehlt Wie komme ich da weiter?
00:24:33: Oder auch gibt es einen ganz wichtigen Paragrafen bei uns, den wir als Bestatter auch wirklich zwingend einhalten müssen.
00:24:41: Das ist nämlich Störung der Totenruhe und da muss man sich natürlich auch die Menschen sprechen mit auskennen.
00:24:48: aber dann ist auch noch im Bereich Gestaltung und Kultur.
00:24:51: Da geht's um den Trauerdruck, um die verschiedenen... Ich sage mal auch Dekoration, um Trauerfluoristik.
00:25:00: Dann haben wir auch einen großen Bereich.
00:25:02: da geht es um Warenkunde.
00:25:03: Wir müssen uns mit den Bestattungsprodukten auskennen.
00:25:06: was ist das für eine Holzart?
00:25:08: Was ist das finde decken gar nicht.
00:25:10: Aus welchem Material besteht die... Das sind auch Punkte womit wir uns aus kennen müssen dann komplett.
00:25:16: wir müssen das als bestatter können und auch dementsprechend werden wir auch in so einem Bereich geprüft in einer hygienischen Versorgung, da hat man dann halt auch eine gewisse Zeit und das wird einmal dementsprechend abgenommen.
00:25:26: Wir müssen uns mit dem Sarg an- und Ausschlag auskennen.
00:25:30: Das ist nämlich noch so dass man in der Prüfung auch tatsächlich für den Sarg die Löcher für die Beschläge selbst bohren muss.
00:25:37: Das muss man selbst alles im Vorfeld ausmessen und danach auch natürlich die Bes Schläge, die Griffe für den Sarg anbringen muss.
00:25:44: Dann ist auch ein Teil Grabmacher Fältigkeiten, also einen Grab auszuheben.
00:25:48: Denn wir haben in Münterstadt unser Ausbildungszentrum der Bestatter und da werden dann halt ich sage mal gerade auch diese praktischen Dinge einem beigebracht.
00:25:58: Dann haben wir aber auch noch Beratunggespräch.
00:26:00: und genau das sind halt so grundlegende Dinge die man halt in der Ausbildung oder in der Fortbildung zum Geprüfen zur geprüfenen Bestatterin lernt.
00:26:10: oder man macht halt die Ausbildung zu bestattungsfach.
00:26:12: Kraft
00:26:13: Ist ja enorm vielseitig.
00:26:14: Was macht ihr am meisten Spaß?
00:26:17: Ich kann gar nicht sagen, dass ich eine Aufgabe habe oder einen Tätigkeitsfeld...
00:26:21: Was kannst du am besten?
00:26:24: Das ist schwer zu beurteilen!
00:26:27: Ja, ich glaube da müsste ich in die Runde der Kollegen fragen.
00:26:31: Also ich fühle mich unfassbar wohl in den Beratungsgesprächen.
00:26:35: Ich gestalte gerne Traueranzeigen, Trauerbriefe und Trauerkarten aber ich bin auch gern im technischen Bereich unterwegs.
00:26:43: Ich mache das unfassbare gerne Menschen für die Abschiednahme vorzubereiten oder ich fahre auch gerne bei Überführung mit.
00:26:52: also im Endeffekt mag alle Aufgaben unfassbaar gerne.
00:26:56: Deine Kunden sind ja die Angehörigen, die blieben.
00:27:01: Gleichwohl hast du dir dann auch mit den Verstorbenen zu tun.
00:27:04: wie verteilt sich das?
00:27:06: Also der Fokus liegt schon auf den Hinterbliebenen wahrscheinlich.
00:27:10: Genau richtig also ich sag mal der kaufmännische Bereich Die Betreuung Begleitung der Angehöhring ist schon etwas mehr Ich würde so sagen so siebzig Prozent.
00:27:20: und der technische Bereich Das sind eher so die dreißig Prozent Die hygienische Versorgung, ja die Abschiednahme, die Trauerfeier da das Ganze begleiten und durchführen.
00:27:30: Und es ist ja so im Büro fällt dann doch... oder in der Verwaltung fällt ja doch noch mal das ein oder andere auch mehr an.
00:27:36: Wenn ich eine hygienische Versorgung gemacht habe, dann ist es erst einmal soweit abgeschlossen.
00:27:41: aber wenn ich vielleicht den Trauerdruck gestalten muss, dann entwerfe ich das Ganze erstmal und dann kriegen die Angriffe auch noch einen Layout.
00:27:46: da muss sich auch noch die Karten drucken.
00:27:47: Ich muss das ganze weiter zur Zeitung weiter leiten.
00:27:51: Das sind dann ja auch noch Schritte, die im Nachgang folgen.
00:27:55: Vielleicht ist das auch ne falsche Vorstellung, die viele haben dass sie denken als Bestatter hat man den ganzen Tag Ich sage es mal so mit Leichen zu tun,
00:28:02: dass das
00:28:02: im Alltag aber ja eben nur ein
00:28:05: Bestandteil davon ist.
00:28:06: Genau, genau einen Bruchteil richtig.
00:28:09: Wie war das am Anfang?
00:28:11: So das erste Mal jetzt nicht nur einen Toten zu sehen sondern wirklich mit dem Toten zur arbeiten und zuständig zu sein für eine Beerdigung zum Beispiel vorzubereiten.
00:28:23: Für mich war das anfangs man musste sich erstmal so ein bisschen an die Körpertemperatur gewöhnen Aber dann, ich hab mir da gar keine Gedanken zugemacht.
00:28:33: Ich bin da einfach so in die Arbeit reingestartet und das war für mich, war das sowas von völlig normal weil ich halt wie gesagt auch schon im Alter von zwölf Jahren das erste Mal ja mit dem Thema konfrontiert worden bin ne?
00:28:46: Und es war für me wie gesagt voll normal und ich habe halt gedacht Ja!
00:28:50: Ich mach hier jetzt gerade das gleiche was im Endeffekt vielleicht auch ein Krankenpfleger oder eine Krankenpflegerin macht.
00:28:56: Ist das tatsächlich so?
00:28:57: Also, hätte ich mich jetzt auch gefragt.
00:28:59: Ist es dann eher ein Körper mit dem man arbeitet oder ist es eben ein Mensch mit dem er mal nicht mehr sprechen kann den man nicht kennenlernen hat?
00:29:08: Oder nimmt man ihn schon als Persönlichkeit auch wahr?
00:29:11: weiter?
00:29:11: Ja auf jeden Fall!
00:29:13: Auf jedenfalls Menschen.
00:29:14: Klar, man darf sich jetzt nicht in den Verstorbenen oder auch an die Familie hineinversetzen weil da macht man sich nachher zu viele Gedanken und dann leidet man mit Fühlt nicht mehr mit.
00:29:24: Und das ist immer so ein Zwiespalt, da muss man wirklich immer bei klarem Verstand bleiben, dass man nicht mit leidet sondern man fühlt den Angehörigen mit.
00:29:34: Wenn ich jeden Tag mitleiden würde dann könnte ich den Beruf nicht ausüben.
00:29:38: Dann würde ich mich ja auf Dauer selber kaputt machen.
00:29:41: Aber der Mensch ... Das ist nach wie vor ein Mensch, der auch ganz normal noch seine Rechte hat.
00:29:48: Das ist für mich das mit an oberster Stelle, dass man dementsprechend auch würdevoll respektvoll mit diesen Menschen umgeht.
00:29:56: Was bedeutet das?
00:29:57: Also das ist ja sicherlich etwas was die Angehörigen hier auch von dir erwarten.
00:30:02: Wenn sie du sagst es nach Eingangs, daß es ja auch eine Frage von Vertrauen ist, dass ich einen geliebten Menschen sozusagen in deine Hände gebe und dir anvertraue und man davon ja auch ausgeht, dass du dann würdefull, respektfull mit diesen Menschen umgehst.
00:30:18: Was heißt denn respektvoll, würde voll mit jemandem umgehen?
00:30:22: Also in diesem Fall mit dem Verstorbenen?
00:30:24: wie äußert sich das?
00:30:25: Genau dass man halt bei den Handgriffen auch vorsichtig ist zum Beispiel wenn ich den verstorbenenen Umlager sich das ganz ruhig und auch würdevoll durchführe nicht in Hektik sondern wir haben da wirklich auch die Ruhe dabei und ich nehme mir auch diese Zeit dafür für eine Waschung.
00:30:42: Das geht alles in Ruhe.
00:30:45: Dafür berechne ich jetzt nicht in wie ein Zeitfenster von dreißig Minuten, sondern da habe ich halt auch einfach die Zeit für.
00:30:50: Und das ist halt auch das Wichtige damit auch nachher nicht irgendwelche Fehler passieren oder oder.
00:30:58: Hast du es auch mal gehabt?
00:31:00: Da stelle ich mir dann eben sehr schwer vor dass du denjenigen kanntest.
00:31:04: Tatsächlich hatte ich das auch und ich habe selber auch meine Großmutter beerdigt Da kann ich mich nämlich auch noch sehr gut dran erinnern.
00:31:12: Also nicht im Alter von zwölf Jahren, sondern da war ich tatsächlich schon zwar nach meiner Ausbildung und ja am ersten Moment habe ich gedacht wie reagierst du jetzt machen?
00:31:22: Und machst du das wirklich alles vom A- bis Zett vor dem Beratungsgespräch hin bis zu der Trauerfeier und Beisetzung?
00:31:28: Ich hab gedacht ich versuchte es einfach und das gemeinsam mit meinem Kollegen zusammen gemacht dass wir Oma dann auch gewaschen haben und dass wir sie nachher auch in den Sarg eingebettet haben.
00:31:39: Und das war für mich, also ich... Klar!
00:31:41: Ich habe eine Träne vergossen anfangs und ich hab' auch gesagt, komm', wir machen jetzt Oma's Lieblingslied an oder singen wir nochmal mit Oma gemeinsam.
00:31:49: Aber es hat mir richtig gut getan.
00:31:51: Ich war dann am Tag der Trauerfeier, war halt einfach viel, viel offener und auch ruhiger weil ich mich im Vorfeld schon so intensiv mit dem Thema beschäftigt habe und konnte mich da in dem Moment auch eher um die anderen bemerken ...
00:32:04: war ja früher auch normal, nicht?
00:32:06: Also das entweder Angehörige oder teilweise dann Nachbarn.
00:32:11: Das war früher für Familien und Menschen auch viel näher... dass man sich natürlich um die Toten gekümmert hat.
00:32:18: Dass man das jetzt in professionelle Hände gibt.
00:32:20: Schön, dass es dich gibt!
00:32:22: Das ist relativ neu eigentlich noch.
00:32:24: Genau richtig.
00:32:25: Damals war es tatsächlich so, dass die Nachbaren auch viel gemacht haben.
00:32:30: Machen sie heute noch, dass sie zum Beispiel den Sack tragen oder als Kondolenzdiener agieren, dass sie sich an den Kondolenztisch stellen und das Ganze begleiten.
00:32:40: Oder auch, dass die den Angehörigen helfen bei der Organisation zum Beispiel von der Cafetafel wenn da irgendwelche Helfer gesucht werden, dass Sie das ganze auch mit unterstützen.
00:32:51: genau das wird heute auch noch gemacht aber ich glaube vielleicht nicht mehr so in dieser Form wie es vor Jahren gemacht worden ist weil dann kann man halt einfach diese Entwicklung.
00:33:02: Ganz kurz noch zu diesem Punkt Umgang mit dem mit dem Verstorbenen.
00:33:06: Nun stirbt ja nicht jeder friedlich im Bett, sondern es gibt auch Unfallopfer und so weiter.
00:33:14: wie ist das dann wenn man mit einem Verstorbene zu tun hat der schwere Verletzungen zum Beispiel hatte?
00:33:21: schwer fällt es einem damit umzugehen und ihn ja auch wahrscheinlich dann so ich sag's mit meinen Worten herzurichten dass er anschließend für die trauernden ja auch wieder Naja, dass sie ihn wieder anschauen können.
00:33:34: Genau ja.
00:33:34: also wenn jemand plötzlich aus dem Leben gerissen wird ist das ja noch mal wieder was ganz anderes als wenn eine Person schwer krank war, dass man sich darauf einstellen konnte.
00:33:44: da ist auch nochmal die Reaktion von den Angehörigen halt einfach ne komplett andere was man ja auch absolut nachvollziehen kann.
00:33:51: und naja in dem Bereich werden wir natürlich auch geschult dass wir halt auch mit solchen Situationen umgehen können.
00:33:59: und wenn es dann nachher um die Abschiednahme gibt geht, dann je nachdem wenn es ein Unfallopfer ist wie diese Person nach dem Unfall aussieht gibt das natürlich auch ich sage mal Weiterbildung.
00:34:10: Wie zum Beispiel eine tarnotopraktische Behandlung?
00:34:13: Das ist dann zum Beispiel Rekonstruktion von einer verstorbenen Person dass die halt nachher letztendlich auch wieder aufgebahrt werden kann.
00:34:20: Es ist nämlich grundsätzlich es ist auf alle Fälle möglich aber dafür braucht man dann halt dementsprechend auch nochmal eine qualifizierte Ausbildung führen.
00:34:29: wie jemanden, wie dich eine Ausnahmesituation
00:34:33: oder ein etwas besonderes.
00:34:36: Klar auf jeden Fall!
00:34:38: Ich erinnere mich an meine Zeit als Zivilisleister lange her.
00:34:40: Da war ich beim Rettungsdienst und das waren so meine ersten Erfahrungen dann auch mit Tod und auch mit Angehörigen.
00:34:49: Und einerseits habe ich mich damals gewundert weil ich es mir selber nicht zugetraut hab dass sich das relativ gut konnte andererseits habe Für Rettungskräfte, Polizei und Feuerwehr gibt es in der Regel ja auch professionelle Unterstützung.
00:35:04: Damit man in solchen Situationen nicht damit alleine gelassen wird.
00:35:08: Gibt's das für Bestatter?
00:35:10: Tatsächlich nicht!
00:35:10: Also nicht dass ich wüsste, dass es so was für Bestattter gibt.
00:35:14: Bei uns ist es immer so wenn wir aber eine besondere Situation haben.
00:35:18: Wir haben sowieso jeden Tag eine Besprechung morgens und haben jeden Donnerstag noch mal eine besprechung im Natura.
00:35:24: Das haben wir regelmäßig austauschen.
00:35:28: Wenn man merkt, Mensch das nimmt jetzt einen echt unfassbar mit dann bespricht man das im Team und dann bekommt man auch dementsprechend die Unterstützung und Hilfe weil es soll ja keiner nach Hause gehen und zuhause grüben und dass man nachts nicht in den Schlaf findet.
00:35:42: Das ist ja nicht das was wir wollen und da halten wir schon als Team sehr gut zusammen.
00:35:46: Man hat halt immer ein Ansprechpartner und wenn man mal einen Fall hat wo man sagt Mensch das nehmt mich unfass bar mit ich sehe mich da nicht in dem Gespräch kommuniziert man das offen und dann finden wir da auch eine andere Lösung.
00:35:59: Weil keiner soll mit einem unguten Gefühl in so ein Gespräch reingehen, das merken ja nachher letztendlich die Angehörigen.
00:36:07: Wenn ich mich zurückdenke an diese Zivildienstzeit ist nicht vergleichbar, das ist mir schon klar.
00:36:12: aber ich habe damals relativ schnell schon gemerkt dass mir der Umgang mit den Opfern bei Unfällen war nicht sehr schwer gefallen ist weil ich da sehr professionell das gemacht habe was ich eben gelernt habe was mir sehr zu schaffen gemacht hat, weil der Umgang mit manchen Angehörigen, weil ich einfach diese emotionale Ausnahmesituation da manchmal erlebt habe und da hab' ich tatsächlich Erlebnisse.
00:36:36: Da denke ich heute noch manchmal dran ist das bei dir ähnlich?
00:36:39: Dass es doch in erster Linie dann die Trauer ist oder überhaupt die Reaktion der Angehögen, die einem näher geht und mehr zu schaffen macht als das Schicksal des Verstorbenen
00:36:51: Das ist tatsächlich schon, weil man sieht halt was die Angehörigen in dem Moment erleben und was sie mitmachen.
00:36:59: Da muss man erst mal sich Gedanken machen wie helfe ich den Menschen jetzt gerade?
00:37:04: Was brauchen die von mir?
00:37:06: Aber es ist klar, die erleben das ja in der Situation Und das ist natürlich dann auch wirklich für die eine absolute Ausnahmesituation.
00:37:15: Es ist ja sowieso wenn Sterbe vereintritt aber wenn es so plötzlich ist Dann ist der Schock halt auch dementsprechend großen.
00:37:24: Wenn man das so in seinem privaten Umfeld hat, mir geht es jedenfalls so und ich glaube anderen auch.
00:37:30: Man tut sich unheimlich schwer damit.
00:37:31: Wie gehe ich damit irgendwie?
00:37:33: Spreche ich jemanden an, nehme mich überhaupt Kontakt auf.
00:37:36: Was sind die richtigen Worte?
00:37:38: Hast du da so einen Ratschlag?
00:37:40: was hilft Angehörigen Hinterbliebenen?
00:37:43: in dem Moment gibt's so Worte, Gesten wo man sagen kann, dann machst du nichts mit falsch im Gegenteil.
00:37:50: Da freut Freuen sich die Betroffenen drüber?
00:37:53: Manchmal reicht es auch einfach, dass man jemand in den Arm nimmt.
00:37:56: Das ist auch häufig was ich mache, das ich gar nicht viel sage, sondern einfach auch teilweise Frage darf ich dich mal an den Arm nehmen?
00:38:03: und dann merkt man halt auch, dass die Person sich gegenüber voll öffnet.
00:38:08: Manchmal braucht man auch nicht viel sagen, sondern wie gesagt, das ist so eine Geste.
00:38:12: Ich nehme die Person gerade im Arm oder ich streichel eh über die Schulter und das ist auch schon was danach letztendlich hilft.
00:38:20: da sein.
00:38:22: Genau, richtig zu hören einfach auch zuhören wenn die das wünschen und auch keine Scheu haben dass man den Menschen einfach mal anspricht.
00:38:30: Wenn der Mensch das nicht möchte, die betroffene Familie oder der Betroffende Mensch je nachdem dann äußert sie das auch und sagt Mensch, das bitt mir jetzt gerade hier alles ein bisschen zu viel.
00:38:40: ich möchte ein bisschen Abstand für mich Ich muss mich erstmal selbst wieder finden
00:38:43: ist ja auch sicherlich einerseits situationsabhängig und auch einfach individuell.
00:38:47: Der eine will vielleicht ganz viel reden, der andere will lieber seine Ruhe haben.
00:38:50: Genau ich selber so in meinem persönlichen Umfeld in erster Linie klar, ich drücke halt meine Anteilnahme aus indem ich auch sage kann ich irgendwas noch für euch tun?
00:39:01: Braucht ihr irgendwas?
00:39:02: wenn ja was?
00:39:03: Und dass sich halt auf jeden Fall immer sehr, sehr viel Kraft wünscht und wenn etwas ist das man halt auch jederzeit auf mich zukommen kann.
00:39:09: Das finde ich schon wichtig, dass man halt einfach einen Ansprechpartner hat.
00:39:14: Wir sprachen gerade drüber, dass das ja schon auch mal ein sehr belastender Beruf sein kann.
00:39:19: Zumindest in gewissen Phasen.
00:39:22: Wie schaltest du ab?
00:39:23: Du sagst es ja, man kann ja nicht sagen, dass man das immer mit nach Hause nimmt.
00:39:26: Ja.
00:39:28: Wie machst du das, dass du nach einem anstrengenden Arbeitssachtern zum Beispiel eben doch wieder zu einer Party gehen kannst oder überhaupt dann abends nicht rumröbeln?
00:39:36: Was lenkt dich ab und was machst du wenn du nicht bestattern?
00:39:40: Ja, also ich engagiere mich noch ehrenamtlich nebenbei im Sportverein Lag.
00:39:45: Ich bin Betreuerin.
00:39:46: Ich habe damals selber Fußball gespielt und hab dann irgendwann mal auch aus beruflichen Gründen habe ich mich dazu entschieden und ich war jetzt auch nicht so eine super Fußballspielerin das muss man auch dabei sagen.
00:39:57: Ich hab wohl viele Ballsportarten auch ausprobiert.
00:40:01: ja und dann habe ich irgendwann mal gesagt Mensch als Betreurer kann ich da auf jeden Fall noch agieren?
00:40:05: Das ist zum Beispiel was ich mache oder Ich halte mich viel im Fitnessstudio auf, dass ich halt einfach auch ein bisschen mich auspowern kann.
00:40:12: Weil ich sitze halt überwiegend auch im Büro und da ist es ja dann auch wo mein Hilfreich das man sich halt einfach auspowered oder ich die joggen.
00:40:21: Momentan habe ich so ein bisschen das Ziel für einen Halbmarathon zu trainieren und bin dabei, ne?
00:40:26: Dass ich solche Dinge mache oder auch mit Freunden irgendwelche Veranstaltungen vornehme.
00:40:31: Das sind so Dinge, die ich dann auch wirklich in meiner Freizeit mache viel mit meiner Familie Und halt auch viel einfach an der frischen Luft ist.
00:40:38: Manchmal auch so, dass ich sage Mensch, ich habe jetzt keine Lust noch ins Fitnessstudio zu fahren sondern ich gehe halt gerade jetzt auch im Sommer wenn das Wetter schön ist es ist noch länger hell draußen nur rund spazieren Das tut mir gut und es ist bei mir auch so Wenn ich das Bürogebäude verlasse und vom Parkplatz fahre dann hab ich aber auch komplett abgeschaltet Dann mache ich mir auch keine Gedanken mehr.
00:40:58: Ich kann mir nicht alle Gesichter merken.
00:41:00: Klar ich weiß welche Familie ich betreut habe Aber ich sage mal, ich habe da jetzt keinen Kopfkino.
00:41:07: Und das ist halt auch sehr wichtig, dass man nichts mit nach Hause nimmt.
00:41:11: Ich wollte jetzt in eine andere Richtung haben, weil du das gerade sagst zur Kopfkno.
00:41:15: Geht es dir einmal andersrum?
00:41:17: Leute die dich sehen denken sofort an der Beerdigung oder ein Erlebnis... weil sie dich ja mit jemandem verbinden, der gestorben ist.
00:41:26: Ja das war tatsächlich... Das war gestern aus so einer Situation gerade wo du es ansprichst.
00:41:31: ich war zu Füß jung und dann kam eine junge Dame rein und hat gesagt Na, Frau Bestatterin oder wie soll ich dich nennen?
00:41:40: Klar, ab und zu kommt das vor.
00:41:43: Das ist ja auch immer blöd.
00:41:45: Da sind dann Berufe wo man schöne Erinnerungen mit jemandem verbindet und bei dir im Zweifel kommt die Erinnerung an einen Trauerfall wieder hoch.
00:41:53: aber das gehört dann eben auch dazu.
00:41:54: Genau richtig!
00:41:55: Aber meistens ist es tatsächlich so auch wenn Sie mich sehen dass sie wirklich komplett offen damit umgehen.
00:42:03: Zum Teil freuen sie sich dann auch nochmal, wenn ein Angehöriger mich noch mal irgendwo beim Einkaufen trifft.
00:42:07: Und klar, da nimmt man sich auch nochmal die Zeit, wenn die kurz sprechen wollen auf jeden Fall.
00:42:13: Also was Freizeitgestaltungen so angeht habe festgestellt das ist wie in jedem anderen Job auch.
00:42:17: Da ist man dann, wenn Feierabend es ist feierabender als Bestatter gearbeitet hat oder als Sachbearbeiter oder ich weiß nicht was ist dann im Grunde eben auch keinen Unterschied.
00:42:27: Das ist eben letztlich ist es eben auch einen Beruf der irgendwann anfängt und er auch immer wieder aufhört
00:42:32: Genau.
00:42:33: Meistens zumindest und das man mal mit nach Hause nimmt, Ärger oder Probleme – das hat man eben in anderen
00:42:39: Bussen auch.
00:42:40: Das ist richtig
00:42:41: genau.
00:42:42: Nun bist du ja nicht nur Bestatterin?
00:42:44: Du bist ja Bestattungsmeisterin!
00:42:46: Ja.
00:42:47: Was
00:42:47: kann eine Bestattungermeisterin was eine Bestatterinn nicht
00:42:50: kann?!
00:42:53: Na ja, die Bestattermeisterin oder der Bestatter-Meister ist halt eher auch dafür zuständig unternehmerische Tätigkeiten zu übernehmen.
00:43:01: Wenn es dann zum Beispiel um die Personalplanung geht, dass er sich da auch mit einsetzt.
00:43:06: Der hat natürlich einen ganz anderen Einblick auf die Buchhaltung und auf die Zahl.
00:43:12: Und muss sich da natürlich auch mit beschäftigen.
00:43:16: Das macht eine Bestatterin, eine Bestattungsfachkraft Oder je nachdem was man auch für einen Beruf aussübt, macht das nicht.
00:43:24: Ihr habt halt mit dem alltäglichen Tagesgeschäft zu tun aber eine Bestattermeisterin hat da noch ein paar Aufgaben mehr auf einen zukommen.
00:43:33: Und das machst du jetzt ja auch?
00:43:34: Du bist
00:43:35: in der Stadion
00:43:35: des Niemal-Prokuristinnen
00:43:37: und
00:43:38: hast schon richtig viel Verantwortung im Familienunternehmen,
00:43:42: dass
00:43:43: als Externe ... Als ehemalige Praktikantin sozusagen, bis zur Pokoristin.
00:43:47: Das ist ja auch wirklich eine steile Karriere in den ganz jungen Jahren.
00:43:51: Wo kommt dieser Ehrgeiz her?
00:43:54: Ja, den habe ich... Ich glaube das kommt tatsächlich auch ein bisschen durch meine Schwester die war auch immer unfassbar ehrgeitzig.
00:44:00: Ich erinnere mich noch dass sie für die Abi Prüfung unfassbaffel gelernt hat und das ist für mich quasi so'n Vorbild gewesen.
00:44:09: Wenn ich was durchziehe, dann ziehe ich das auch komplett durch.
00:44:12: Also ich kenne es gar nicht anders!
00:44:14: Wenn ich ein Ziel vor Augen habe, dann möchte ich dieses Ziel auch erreichen.
00:44:18: Egal was mich das nachher letztendlich auch kostet.
00:44:20: Auch wenn's anstrengend ist.
00:44:21: klar die Zeit zur Bestattermeisterin war nicht immer einen Zucker schlägen.
00:44:26: Das muss man ja auch einfach sagen.
00:44:28: Ich hab ganz normal auch noch Vollzeit gearbeitet.
00:44:30: aber ich habe gesagt naja für diesen Moment, für diesen Zeitraum musst du jetzt halt einfach mal die Augen zusammen kneifen Und du ziehst es einfach durch.
00:44:39: Irgendwann wird's ja auch wieder besser und das habe ich gemacht, und ... Ich bin da halt einfach auch unfassbar zielstrebig und zielorientiert, ne?
00:44:47: Das ist halt einfach... Ja!
00:44:49: Ich kenne das gar nicht anders.
00:44:52: In den Unternehmen in denen Du bist, wird das ja offensichtlich auch honoriert.
00:44:55: Dann so jung schon Prokura zu bekommen, ist ja auch ein enormer Vertrauensbeweis da.
00:45:01: Ja, das ist wirklich so.
00:45:03: Genau,
00:45:03: ja es war im letzten Jahr war das Gespräch und ich wusste auch am ersten Moment gar nicht was sich sagen soll.
00:45:09: Ich habe mich unfassbar darüber gefreut und es war für mich einfach eine enorme Wertschätzung.
00:45:15: Und ich bin halt auch dankbar dass man mir dafür die Türen geöffnet hat.
00:45:18: Ich hab da anfangs erst nicht mit gerechnet und dann hatten wir ein Gespräch Daniel und ich und dann ging's da um diese Fragestellung und da habe ich direkt gesagt Ja, ich erinnere mich noch, da hatte ich Tränen in den Augen!
00:45:31: Ja und das mit dem Fünfundzwanzig, was kann dir jetzt überhaupt noch kommen?
00:45:34: Bist du am Ziel deiner beruflichen Träume angekommen und machst das jetzt bis siebzehn.
00:45:39: So
00:45:41: eine klare Zielsetzung.
00:45:42: Ja, auf jeden Fall klar ich möchte mich auf jeden fall weiterentwickeln.
00:45:46: Ich sage mal ich bin noch relativ jung und ich kann auch viel von meinen etwas älteren Kollegen, kann ich noch an Wissen auch lernen.
00:45:54: oder halt dass sich selber noch mehr Berufserfahrung aufbauen?
00:45:57: Und das gehört ja auch dazu, dass man sich selber als Mensch weiterentwicklt aber natürlich auch, dass sich das Unternehmen weiter voranbringe.
00:46:03: Das ist auch mit meinem Ziel.
00:46:05: ne weil ich sage immer Stillstand des Untergangs.
00:46:11: Du hast ganz am Anfang des Gesprächs immer dieses Stichwort Vorsorge gebracht.
00:46:16: In der Regel hast du ja mit Sterbefällen zu tun, wenn sie passiert sind.
00:46:23: Aber man kann ja selber auch vorsorgen.
00:46:25: Was bedeutet
00:46:26: das überhaupt?
00:46:28: Und was sollte man tun um den eigenen Tod vorzubereiten sozusagen?
00:46:36: Das Thema Bestattungsvorsorge, da geht es halt darum, dass man sich schon zu Lebzeiten Gedanken macht.
00:46:41: Wie soll meine Bestattung eines Tages aussehen?
00:46:44: Bis man die Wünsche und die Vorstellung danach letztendlich in einem bestattungs Vorsorgevertrag hinterlegt.
00:46:49: Warum man das Ganze machen sollte, warum das sinnvoll ist, ist halt einfach auch um die Angehörigen zu entlassen.
00:46:55: auf der einen Seite aber auf der anderen Seite gibt es auch viele Menschen, die klare Vorstellungen haben und selber entscheiden möchten wie wird es eines Tages gemacht.
00:47:04: Und ich finde, das ist schon so ein sehr wichtiges Thema, dass man sich da auch Gedanken zu macht.
00:47:08: Man geht ja sonst auch als Mensch zur Vorsorgeuntersuchung aber viele Menschen haben sich halt noch gar keine Gedanken zum Thema Tod gemacht.
00:47:16: wie soll meine Bestattung eines Tages erfolgen?
00:47:18: und klar der Hauptfokus liegt halt auf die Angehörigen um die in... dieser Situation halt zu entlasten, weil man sagt immer im Beratungsgespräch dauert so ungefähr zwei bis zweieinhalb Stunden.
00:47:29: Und in dieser Zeit müssen die Angehörigen ja sämtliche Entscheidungen treffen und können sich an dem Moment gar nicht komplett auf ihre Fallen lassen, dass sie die Trauer komplett zulassen können.
00:47:39: Das passiert dann häufig im Nachgang und wenn im Vorfeld schon alles besprochen und geklärt ist, ist das für die eine enorme Entlastung?
00:47:47: Also kommt was viel vor, dass die Angerügend da relativ ratlos sitzt und denkt so... Puh, keine Ahnung.
00:47:52: Wie hätte Willi das wohl gerne gewollt?
00:47:53: Weiß ich jetzt auch gar nicht!
00:47:55: Ich sag mal... Man kann ja jetzt gar nicht grundsätzlich sagen dass es relativ häufig vorkommt, was kommt vor.
00:48:02: Dass man halt einfach total überfordert ist und man weiß nicht, was soll es jetzt nachher für eine Bestattungsart gewünscht?
00:48:08: Was für Produkte wähle ich aus?
00:48:10: Und naja, das Problem ist wir müssen uns ja auch an den Fristen halten.
00:48:15: Klar, man kann immer sagen ja machen Sie sich noch mal Gedanken ist auch wichtig.
00:48:19: Man soll die Angehörigen nicht unter Druck setzen aber irgendwann mal brauchen wir eine Richtlinie.
00:48:23: in welche Richtung soll es nach Hall jetzt endlich gehen?
00:48:26: Ist das für Angehöre auch belastend wenn sie einfach nicht wissen wie soll ich denn jetzt und wer hätte erst dann gewollt?
00:48:32: Klar auf jeden Fall!
00:48:34: Die sind der total unruhig was ich absolut nachvollziehen kann.
00:48:37: Wir können immer so in dem die uns erzählen was die Person vielleicht gerne gemocht hat oder Was auch einfach passen würde, könnten wir natürlich so eine Tendenz geben.
00:48:47: Aber wir können es ja nachher letztendlich nicht entscheiden, weil wir dafür diese Person ja nicht kennen.
00:48:52: Das kennen die Angehörigen, die wissen wie der Mensch war und wie er gelebt hat.
00:48:55: Und das können wir ja nicht als fremde Personen nachher beurteilen.
00:49:01: Heißt Vorsorgen auch finanziell vorsorgen?
00:49:03: Ja.
00:49:04: Was kostet ne Wertigung heutzutage so?
00:49:06: Es kommt immer darauf an, was man für eine Vorstellung hat.
00:49:09: Ob es erst mal ne Feuer in der Erdbestattung werden kann?
00:49:11: Wenn man das wirklich detailliert wissen möchte dann erstellt man halt einen Kostenvorenschlag.
00:49:17: Aber es kommt auch immer auf den Umfang der Bestattung drauf an und es macht auf jeden Fall Sinn dass man halt dann auch dementsprechende finanzielle Absicherung hat.
00:49:24: Eine Bestattungsvorsorge besteht immer so aus drei Säulen.
00:49:27: sagt man einmal dem bestattungs Vorsorgevertrag, den Kostenvornschlag und die finanziellen Absicherungen Und da kann man ja auf jeden Fall was machen, dass man zum Beispiel eine Sterbegeldversicherung abschließt oder halt Geld auf einen treueren Konto einzeit.
00:49:40: Dass das nachher auch vor Dritte geschützt ist.
00:49:42: Für eine Versicherung muss man sich halt ein unwiderrufliches Bezugsrecht einholen und auf dem treuen Konto.
00:49:47: Da ist es schon treuhänderisch auch geschützend.
00:49:50: Das Geld, das wird halt auf dieses Konto verwaltet halt große Banken, wofür man dann auch eine global beziehungsweise in der Ausfallbürgschaft hat.
00:50:00: Und das ist halt auch schon wichtig dass es geschützt ist.
00:50:03: nicht das zum Beispiel wenn man plötzlich zum Pflegefall wird und man hat Geld angespart.
00:50:08: Das liegt aber ganz normal auf dem Tagesgeldkonto.
00:50:11: Man muss halt über Kopf ins Pflegeheim.
00:50:14: Dann ist natürlich die Sozialamtsproblematik.
00:50:17: da kann das sein Dass das Sozialamt dieses ersparte Geld halt dafür für die Pflegekosten halt einnimmt.
00:50:24: Das muss man einfach so sagen.
00:50:26: und dann ist es echt bitter, wenn man jahrelang was angespart hat oder auch Geld für die Bestattung zur Seite gelegt hat.
00:50:34: Und dafür ist diese Bestattungsvorsorge.
00:50:36: Also ich merke auf jeden Fall, dass das ein Thema für Profis.
00:50:39: Wenn man als Laie relativ schnell überfordert sein kann und sich entsprechend paraten lassen sollte.
00:50:48: Ich hätte jetzt fast gesagt, unsere Zeit geht zu Ende.
00:50:51: Das könnte bei dem Thema dieser Episode vielleicht missverständlich sein.
00:50:56: was ich sagen will ist unser Podcast geht so ganz langsam in Richtung Ziel gerade aber noch nicht ganz.
00:51:02: Ich
00:51:03: würde gerne zum Abschluss mit dir nicht über den Tod reden sondern über das Leben und vielleicht erst über dich persönlich.
00:51:14: Meinst du, was glaubst du?
00:51:15: Was Menschen am meisten überrascht wenn sie dich kennenlernen.
00:51:17: Wenn Sie eine Bestatterin kennenlern aber eben dann am Ende Maren Brauer also mich zum Beispiel hat am meisten Überrascht wie lebhaft Du bist.
00:51:25: ich hätte gedacht da kommt die Statterin.
00:51:28: Die ist bestimmt irgendwie so ruhig und bedächtig und nachdenklich in sich gekehrt Aber du strahlst ja eigentlich regelrecht vor Lebensfreude Geht das vielen so dass sie doch dann überrascht sind, dass sie feststellen die ist ja gar nicht so wie ich dachte.
00:51:45: Ja auf jeden Fall ganz viele haben vorher halt auch so dieses Bild vor Augen.
00:51:51: Mensch da kommt jetzt jemand des total traurig in sich gekehrt vielleicht auch schüchtern aber die merken relativ schnell auch wie offen ich bin
00:52:00: Ist
00:52:01: halt einfach so.
00:52:02: erwarten die auch so ein Gruff, die so jemanden mit schwarzen Klamotten.
00:52:06: Schwarze Schminke um die Augen weiße Haut also zu meiner Zeit war das ja ganz große Mode.
00:52:15: Also eine gewisse Todessehensucht, die da ausstrahlen und nicht eine Frau, die eigentlich logischerweise eher businessmäßig gekleidet ist.
00:52:25: Also das ist klar vor Jahren war es so, aber mittlerweile hat sich das tatsächlich schon geändert.
00:52:32: Ist ja auch viel in unserem Bereich getan.
00:52:35: Jetzt ich hab gesagt wir wollen über Leben reden jetzt wahrscheinlich wieder beim Tod.
00:52:39: auf der Webseite aus Instituts habe ich gelesen dein Motto is jedes Lachen ist balsam für die Seele.
00:52:46: Ja
00:52:46: lachen kannst du gut darf man lachen, wenn gerade jemand gestorben ist oder bei einer Beerdigung.
00:52:55: Oder danach beim Kaffee erlebt man das ja ehrlich gesagt relativ oft dass die Stimmung irgendwann umschlägt wo ich für mich immer denke auch eigentlich irgendwie ganz schön.
00:53:03: jetzt ist so ein Abschluss und jetzt entsteht auf wieder so ein bisschen Alltag.
00:53:09: Darf man das oder muss man ein schlechtes Gewissen
00:53:11: haben?
00:53:11: Nein, um Gottes Willen.
00:53:12: Ich würde das auch schon mal im Beratungsgespräch.
00:53:14: Klar sind da Tränen geflossen aber wir haben auch richtig gelacht.
00:53:17: ne weil wir halt einfach uns an die Zeit erinnert haben beziehungsweise die Angehörigen haben dann so ein paar Geschichten erzählt und haben bisschen was auf den Liegkästchen ausgeplaudert und dann ist es so... Wir haben gemeinsam gelacht und das fanden die ja auch nachher... Das hat denen richtig gut!
00:53:36: Nicht nur die Trauer muss ja im Fokus stehen.
00:53:38: Klar, man muss sich halt auch einfach an die Dinge erinnern, die man halt erlebt hat.
00:53:43: Wenn man so gerade wenn man zurückdenkt an die schönen Momente ist dann vielleicht ohnehin so eine Lehre das man's Leben einfach mehr genießen muss.
00:53:54: und eben auch so wie es dann grade ist auf wenns Leben vielleicht mal gar nicht so schön ist oder nicht so gut ist aber dann zu sagen später sondern du erlebst das ja eben sicherlich noch mehr Mach halt das Beste aus dem, was gerade ist.
00:54:09: Das fühle ich mir auch immer wieder vor Augen, dass man sich nicht über jede Kleinigkeit aufregt.
00:54:13: Das hat man ganz schnell im Alltag.
00:54:15: Dann ist das Wetter nicht so gut, es regnet und man regt sich wieder direkt auf.
00:54:20: Ich sage mal, das ist immer vergoldete Zeit!
00:54:22: Da ist es halt einfach... Vergoldet
00:54:24: oder vergeuldet?
00:54:25: Vergolden, sorry.
00:54:27: Genau richtig und das sehe ich tatsächlich aus so.
00:54:30: man sollte sich nicht immer über diese ganzen Kleinigkeiten aufregen sondern einfach das Leben auch genießen Und auch Dinge, ich sage mal angehen.
00:54:38: wenn man zum Beispiel plan eine Kreuzfahrt zu machen warum will ich da noch Jahre warten zb ob bis zum Rentenalter Sondern warum zieht das jetzt nicht einfach durch
00:54:48: Wenn du so oft miterlebst, wie ein Lebensender aussieht und fährst so einen Fazit gezogen wird.
00:54:54: Letzte Frage – was macht für dich ein gutes Leben
00:54:56: aus?
00:54:59: Dass man gesund ist, dass man Spaß und Freude halt auch nachher letztendlich hat.
00:55:04: Dass man sicheres Umfeld hat, das man einfach glücklich unzufrieden ist.
00:55:12: Das ist für mich wichtig!
00:55:13: Man kann schon dankbar sein wenn Ich sag mal dementsprechend einen guten Job hat, dass man vielleicht auch noch mal den Urlaub fahren kann.
00:55:21: Das sind für mich teilweise gerade so.
00:55:23: Urlaub im Auto ein Haus das sind ja irgendwo auch Luxusgüter heutzutage.
00:55:28: Hat sich ja ganz schön viel getan auch in den letzten Jahren und für mich ist es halt einfach auch dass man dankbar ist, dass Man halt leben kann.
00:55:37: Maren, dann wünsche ich dir ein gutes Leben.
00:55:39: Danke
00:55:40: schön!
00:55:40: Das wünschte ich dir auch.
00:55:42: Danke dir, dass du hier warst.
00:55:43: War sehr interessant.
00:55:44: Vielen Dank.
00:55:45: Ja, ich bedanke mich auch.
00:56:00: Dankeschön.
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