Alltag zwischen Ausdauer und Abgründen: Was treibt dich an, Maurice Backschat?

Shownotes

Leistungssportler und Geisteswissenschaftler – passt das zusammen? Maurice Backschat lebt genau diesen Spagat: Als ambitionierter Läufer und Triathlet ist er im Sport international unterwegs, gleichzeitig forscht er als Historiker zu einem der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte. In dieser Folge von „Hinter den Schlagzeilen“ sprechen wir über seinen ungewöhnlichen Lebensweg vom BWL-Studenten zum Religionswissenschaftler, über Disziplin im Sport und in der Forschung – und über seine Promotion zur Verfolgung und Ermordung von kranken und behinderten Menschen in der Zeit des Nationalsozialismus. Was bedeutet es, täglich mit historischen Quellen zu arbeiten, die menschliche Abgründe dokumentieren? Wie geht man emotional damit um? Und kann Sport helfen, Abstand zu gewinnen? Außerdem geht es um internationale Forschungserfahrungen, Bildungsgerechtigkeit, den Weg aus einer Arbeiterfamilie in die Wissenschaft – und die Frage, was uns Geschichte heute noch lehrt.

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00:00:00: Meinen heutigen Gast kennen Leser unserer Zeitung vor allem aus dem Sportteil als Läufer und Triathlet.

00:00:05: Hauptberuflich aber ist er Religionswissenschaftler, obwohl er sagt dass er selbst eigentlich gar nicht sonderlich religiös ist da wenn wir darüber reden müssen.

00:00:14: Als Forscher ist er international unterwegs.

00:00:17: Er kommt gerade aus Freiburg morgen geht es weiter nach London.

00:00:20: Er untersucht zum Beispiel ein sehr ernstes Thema nämlich die Verfolgung der Mordung von behinderten und erkrankten Menschen zurzeit der nationalsozialistischen Herrschaft.

00:00:30: Ein Alltag also irgendwo zwischen Laufstrecke und Lagerakten.

00:00:34: Ich blicke hinter die Schlagzeilen mit Maurice Bagschat.

00:00:47: Hallo Maurice, schön dass du da bist!

00:00:50: Ja hallo Stefan danke das ich hier sein darf.

00:00:52: ich freue mich wirklich sehr.

00:00:53: Das klingt nach einem sehr gegensätzlichen Alltag bei dir auf der einen Seite Leistungssportler auf der anderen Seite Geisteswissenschaftler.

00:01:02: Sind das zwei völlig unterschiedliche Seiten bei dir?

00:01:06: oder gibt es da womöglich mehr Gemeinsamkeiten, als man so im ersten Moment denkt?

00:01:11: Ja.

00:01:12: Das ist Thema was mich jetzt natürlich auch schon länger beschäftigt und ich weiß auch selbst gar nicht so ganz genau wie das kommen konnte dass die beide Welten so miteinander vereinbar sind weil grundsätzlich sagt man ja auch meistens zwar dass ein gesunder Geist im gesunden Körper ist.

00:01:28: das heißt Ursprünglich oder auch nach der griechischen Philosophie passt es ja schon irgendwie zusammen.

00:01:35: Aber so richtig in der Praxis sieht man schon, dass eigentlich beide Welten getrennt sind also die Akteure die meisten Sportler oder Leistungssportler.

00:01:43: Sind jetzt nicht unbedingt in den Geisteswissenschaften aktiv?

00:01:45: Man sieht dann doch schon häufig das Sport Wissenschaftler unter aktiven Sportlern sind, dass Franz dann ein bisschen auch aus andere Wissenschaftsbereiche und unter den Wissenschaftlern ist das auch meistens zumindest die Wissenschaftsbereiche, die ich bespiele.

00:02:02: Ist es auch immer irgendwie ein Unikum wenn man überhaupt Sport macht und dann auch noch leistungsorientiert Sport macht?

00:02:08: Das heißt so die Personengruppen mit denen ich dann tagtäglich und auch bei Wettkämpfen, bei Konferenzen im Alltagsleben bei der Arbeit zu tun hat.

00:02:17: wir sind wirklich komplett getrennt.

00:02:18: für mich persönlich lässt sich das tatsächlich aber ganz gut miteinander verbinden vor allem weil man beim Sport abschalten kann.

00:02:29: Auch gerade wenn man sich auf Leistung konzentriert im Training, im Wettkampf, kann man etwas ganz anderes denken als die Arbeit und andersrum.

00:02:38: bei der Arbeit ist es wirklich komplett losgelöst von jeglichen sportlichen Gedanken vom sportlichen Anspruchsdenken an einen selber von jeglichem Leistungsdruck.

00:02:48: Das heißt das hat auch ein Vorteil dass die Welten komplett voneinander getrennt sind und so war's für mich jetzt in der Vergangenheit und auch in der Gegenwart eigentlich dass ich eher zufrieden bin und mich freue, dass ich zwei so unterschiedliche Sachen hab.

00:03:01: Und die nur bei mir persönlich zusammenlaufen.

00:03:03: Das heißt auch Privatleben ist dann von, sagen wir mal vom Sport weitestgehend getrennt.

00:03:07: Privatehmung ist von der Wissenschaft weitest gehend getrannt.

00:03:10: Ich kann mir an einzelnen Punkten meine Sachen zusammensuchen wie sie mir gut stehen und wo es mir Spaß macht Verbindungen zu knüpfen.

00:03:17: Also jetzt Sportgeschichte an sich interessiert mich zum Beispiel nicht wirklich also jetzt nicht wissenschaftlich.

00:03:23: Ja, ich habe das im ersten Moment auch gedacht.

00:03:25: Das Sport und wissenschaftliches Arbeiten sich gegenseitig ganz gut ausgleichen.

00:03:30: Wenn man als Wissenschaftler viel am Schreibtisch sitzt, im Archiv sitzt oder so, dass es dann gut ist, auch mal wieder diese Bewegung zu haben andersrum.

00:03:37: Gerade als Ausdauersportler würde ich schon sagen ja auch ganz gut zwischendurch was für den Kopf zu tun.

00:03:42: So auf der anderen Seite hab' ich dann überlegt naja gibt's doch gewisse Gemeinsamkeiten.

00:03:48: also als Triathlet braucht man Ausdauer.

00:03:51: Wenn man eine Doktaarbeit schreibt, zwei drei vier Jahre braucht man auch Ausdauer.

00:03:55: Also das braucht schon ähnliche Fähigkeiten.

00:03:58: Man braucht so Stehvermögen dass man nicht irgendwie nach einer gewissen Zeit aufgibt sondern dass man dran bleibt, dass man auch nach hinten raus immer noch die Energie hat.

00:04:06: und man braucht Disziplin.

00:04:07: jeden Morgen aufs Neue sich zwingen ich gehe wieder auf die Laufstrecke, ich trainiere wieder oder aber eben ich setze mich wieder ein Schreibtisch Ich nutze die Zeit.

00:04:16: Also vielleicht, oder siehst du das anders gibt es ja doch auch vieles wo man sagt so als Charaktereigenschaften hängt das doch näher zusammen.

00:04:23: Als man im ersten Moment meint?

00:04:26: Ja also auf Level der oder auf Ebene der Charakte Eigenschaften passt das wirklich gut zusammen.

00:04:31: Also gerade was sagst Ausdauersdisziplin aus einem gewissen Ziel denken was ich bei meiner eigenen Dissertation oder Promotion jetzt auch gemerkt habe dass man dieses große Ziel am Ende hat sowie sagen wir beispielsweise bei einem Ironman oder einem Langdistanztriathlon.

00:04:47: Man hat ja nicht nur während des Tags das Wettkampfes bestimmt bis Ziel, irgendwann ins Ziel zu kommen und auch irgendeine Leistung zu bringen vielleicht möglicherweise zu gewinnen sondern man hat ja auch in den Monaten wenn ich sogar Jahren davor wo man darauf hinarbeitet auf das sportliche Ziel.

00:05:03: Irgendwann ein Ziel am Ende einen Grund warum man trainiert, warum man etwas leisten möchte Was macht, wenn man keine Lust hat oder warum man sich motiviert auch mal dann zu üben?

00:05:15: Zu trainieren oder zu arbeiten.

00:05:17: Wenn eigentlich der Körper sagt es sollte gerade nicht sein oder das muss nicht sein.

00:05:22: Oder wenn man eine Lust hat.

00:05:24: Das ist bei der Wissenschaft oder zumindest bei der Promotion zumindest in Teilen auch schon so.

00:05:29: Gerade wenn man dann in der Phase des Schreibens ist.

00:05:32: zum Schluss.

00:05:33: Wenn man sich zwingen muss zu schreiben.

00:05:36: Man muss Seiten produzieren Qualitativ hochwertige Seiten idealerweise, um irgendwann fertig zu werden.

00:05:43: Was aber der größte Faktor gerade bei den Krachteigenschaften ist denke ich was zumindest mir groß geholfen hat ist die Organisationsfähigkeit.

00:05:50: wenn man auch schon denkt also ich habe auch während des Studiums schon Leistungssport und Wissenschaft irgendwie kombiniert also Wissenschaft soweit man das im Studium sagen kann.

00:06:01: Aber es ist ganz wichtig dass man beides organisiert bekommt und zeitlich unter einen Hut bekommt, aber auch von den eigenen Kapazitäten gut unter den Hut bekommt.

00:06:10: Und wenn man das wirklich schon jahrelang übt und trainiert dass man sowohl seine sportlichen Stunden sagen wir mal pro Tag irgendwie unterkommt dann ist es auch wichtig dass man seine wissenschaftlichen Stunden die Arbeitsstunden irgendwie unterbekommt.

00:06:25: Das ist jetzt im normalen Arbeitsalltag vielleicht gar nicht so gut kombinierbar wenn man acht Stunden neun Stunden im Büro sitzt.

00:06:31: als Wissenschaftler hingegen hat man den Luxus dass man recht flexibel arbeiten kann und sich die Zeit eigentlich sogar idealerweise so einteilen kann, dass es zwischen sagen wir mal ganz starken Denk oder Produktionsphasen pausieren kann.

00:06:46: Und dann bestenfalls was für den Körper macht also etwas ganz anderes macht.

00:06:50: umso hat man zwar am Ende ein acht neun oder zehn stunden tag hat aber sowohl das sportliche untergebracht als auch das geistige arbeit untergebracht und die kombination zumindest war's für mich jetzt so sehr produktiv und sehr gut.

00:07:06: Und hat sich auch gut angefühlt, also es war nie zu keinem Zeitpunkt so dass ich jetzt sagen würde das ich da überlastet von war von dieser Kombination der beiden Bereiche sondern die haben sich eher ergänzt.

00:07:18: Das ist dann ja was man auch für's Arbeitsleben lernt.

00:07:21: wenn man das über vier fünf sechs sieben Jahre gelernt hat verschiedene Bereiche zu organisieren und zu strukturieren und diszipliniert darin zu arbeiten und das dann trotzdem noch ... Ziel für einen durchzubringen und am Ende auch noch ein Ergebnis zu liefern, ist das natürlich dann irgendwie was... ...was man lernt.

00:07:39: Und was man denn auch kann?

00:07:41: Wir stecken schon mittendrin im Thema.

00:07:43: Wir gehen natürlich gleich ein bisschen genau drauf ein.

00:07:45: Was du beruflich genau machst, was du auch sportlich genau machst.

00:07:47: aber einen Punkt möchte ich nur ansprechen bei diesen Charaktereigenschaften.

00:07:50: Was mir auch auffällt ist dass du natürlich irgendwie in beiden Disziplinen im Sport als Läufer, als Triathlete oder auch in der Wissenschaft als eben als Geisteswirtschaftler schon auch in beiden Fällen so Einzelkämpfer bist.

00:08:03: Also du machst eben keine Mannschaftssportart, Fußballhandball und auch in der Wissenschaft.

00:08:07: Du bist jetzt nicht im Labor wo du im Team gemeinsam etwas erforscht.

00:08:12: Ist das so?

00:08:12: Bist du ein bisschen so ein Einzelgänger-Einzelkämmfertüb, der schon gerne alleine durchzieht?

00:08:20: Würde ich nichts sagen!

00:08:22: Wenn es zum Schluss um die Leistungserbringung geht bin ich auch gerne dafür verantwortlich was Ich erbringe und was am Ende da steht, was ich erbracht habe.

00:08:30: Aber in der Vorbereitung würde ich sagen, dass ich mich sogar übermäßig viel auf einen Team verlasse und mir eher das Team so zusammensuche für die einzelnen Bereiche.

00:08:39: Das ist gut passt.

00:08:39: Sagen wir mal Beispiel Triathlon Schwimmen Radfahren und laufen.

00:08:44: Ich war während der aktiven Triathlon Zeit in einem Schwimmverein.

00:08:48: Ich war in einem Leichterletikverein Und Radfahren habe ich dann selbst gemacht meistens weil es schwer während des Studiums dann tagsüber jemanden zu finden der vier Stunden mit einem Rad fährt.

00:08:58: Aber die anderen Sportarten und in der Vorbereitung, wenn wir auch über Physiotherapie und andere Sachen sprechen ist es wichtig dass man sich auf andere Leute verlässt.

00:09:06: Und davon profitiert das andere Leute in anderen Bereichen einfach besser sind.

00:09:09: Dass man selbst daran wachsen kann und in Teildisziplinen besser wird um mein Endergebnis zu verbessern.

00:09:16: So ähnlich sehe ich's in der Wissenschaft auch.

00:09:18: Wir arbeiten ja doch zumindest jetzt in wissenschaftlichen Teams wo andere Leute andere Stärken, andere Wissen Expertisen haben die ich nicht habe.

00:09:28: Und da kann ich dann darauf zugehen und von den Leuten lernen, deren Artikel lesen aber auch um Feedback fragen wie siehst du das jetzt beispielsweise?

00:09:36: Von einer ideengeschichtlichen Perspektive was sich hier über euthanasie schreibe.

00:09:40: Was kann ich da vielleicht religionsgeschädlich noch lernen?

00:09:42: oder was sagt zum Beispiel die Theologie darüber wenn Ich schrei be das evangelische pastoren übermäßig viel an Die oberigkeit geglaubt haben und deswegen Hitler unterstützt haben?

00:09:51: Lasse es uns mal sortieren.

00:09:54: wir schauen Mal erst auf dein beruflichen Werdegang.

00:09:58: Du bist Nordhörner, um es einmal einzusortieren?

00:10:01: Hast du die Abitur gemacht?

00:10:02: Zwei Tausend Elf bis jetzt drei Jahre alt.

00:10:04: Bist verheiratet und bist nach dem Abiturt weggegangen zu studieren hast aber was völlig andere studiert als das was du jetzt machst.

00:10:13: Was wie bist du eingestiegen?

00:10:16: Ja Das habe ich mich auch gefragt damals.

00:10:21: Das Ziel war eigentlich einfach irgendwas zum machen nach dem abitur.

00:10:24: Ich war in der ja Glücklichen Lage kann man heute sagen, dass ich kein Werdings leisten musste als erster Jahrgang und mich quasi frei entscheiden konnte was ich mache.

00:10:34: Und ich habe mich dann das war zumindest damals so der Stand der Dinge oder das Beste was man machen konnte gerade als Kind aus einer Arbeiterfamilie ein duales Studium.

00:10:43: Man verdient Geld während des Studiums, man macht ein Studium und... ...man erlebt einfach etwas und man ist in einem Unternehmen und hat theoretisch perspektivisch den besten Staat in einen Unternehmen umdorfen ... erfülltes Arbeitsleben zu haben.

00:10:58: Und das habe ich dann auch gemacht und...

00:11:00: So was BWL studiert hat, ne?

00:11:01: Ja!

00:11:03: Das war ja BW L in Baden-Württemberg.

00:11:06: Ich hab beim großen Lebensmitteleinzelhändler im Zentraleinkauf und teilweise im Vertrieb aber auch in der Organisation gearbeitet.

00:11:13: Und habe dann aber recht schnell auch schon der Studium abgeschlossen.

00:11:18: Hab gemerkt dass mir das zwar liegt, dass ich gar nicht so schlecht darin bin Dass es mir auch gewissermaßen irgendwo Spaß macht, aber damals auch gegen Ende des Studiums habe ich schon irgendwie gemerkt dass das nicht so richtig was für mich ist.

00:11:32: Das ist mich nicht wirklich erfüllt wenn ich ja die ganzen taglang extra Tabellen ausfüllte und über Brot und Backwaren spreche.

00:11:39: in dem Einkauf war ich dann.

00:11:41: Das war nicht das was ich solangfristig machen möchte und hab dann schon mal mich umgeschaut ob bis überhaupt im Raum der Möglichkeiten ist vielleicht doch noch etwas anderes zu machen.

00:11:51: Wenn man das Abitur macht, dann direkt in Studienplatz findet.

00:11:53: Das Studium abschließt.

00:11:55: Denkt man ja schon... Man hört oft, da soll keine Lücken im Lebenslauf geben.

00:11:59: Wie kann man da noch mal was anderes machen?

00:12:02: Also eigentlich mit Anfang zwanzig sollte man dann ins Berufslebens starten.

00:12:09: Dann habe ich das auch gemacht und hab nochmal den Arbeitgeber gewechselt.

00:12:11: Hab in Berlin gearbeitet, auch bei BWL aber das hat mich dann wirklich gar nicht erfüllt.

00:12:18: Da ist dann die Idee weiter gereift, dass ich wirklich noch mal was anderes machen muss.

00:12:22: Und... Dass ich mich ja trauen muss nochmal wirklich etwas ganz ganz anderes zu machen, das mir wirklich Spaß macht.

00:12:28: und so bin ich dann.

00:12:30: Ja eigentlich durch das reine Interesse, dass sich was anderes Machen will und.. ...dass ich unter dem Strich auch mehr Zeit für meinen Sport haben will weil ich perspektivisch vielleicht sogar in den Profi Bereich gehen will.

00:12:39: also das hat sich schon miteinander verbunden irgendwie.

00:12:42: also ich brauche mehr Zeit Und ich möchte was ganz anderes machen und da ist ein Studium dann das perfekte Vehikel dafür, um das irgendwie zu verbinden.

00:12:49: Aber warum dann Religionswissenschaft?

00:12:52: Ich dofe Antwort wäre weil es sich als das einfachste Studium angehört hat.

00:12:57: Aber einfach in dem Sinn ist ja vielleicht gar nicht so schlecht, weil einfach vielleicht sogar heißt Es liegt mir!

00:13:03: Es fällt mir einfach.

00:13:04: und dann ist es wiederum vielleicht etwas, was man gerade dann studieren oder lernen sollte wenn einem etwas liegt und wenn einem was Spaß macht und einen interessiert also wirklich der reine idealistische Begriff des Studiums.

00:13:16: Ich lerne etwas und vertief mich darin so rein, dass ich vielleicht irgendwann sogar Experte werden

00:13:21: kann.".

00:13:22: Aber warum studiert man Religionswissenschaften?

00:13:24: Wenn man selber – das hast du mir im Vorfeld gesagt – sich gar nicht als sonderlich religiös einschätzt.

00:13:32: oder wenn man sich selbst sagt, ich bin gar nicht so sonderlig religiöse.

00:13:36: Warum studiert eine ausgerechnet Religion?

00:13:39: Der Religionswissenschaftler würde jetzt darauf antworten, dass man dann ausgerechnet in dieser Konstellation der beste Religions- wissenschaftler sein könnte.

00:13:46: Weil man Wissenschaftler ist und nicht gläubig.

00:13:49: Genau das ist der große Unterschied zu Theologie.

00:13:52: Mittlerweile wird es in der Wissenschaft auch wieder ein bisschen angefechtet.

00:13:56: aber eigentlich sagt man in der ReligionsWissenschaft glaubt man an die Wissenschaft und man begegnet Religion nennen also mehreren Religionen den Weltreligion kleineren Religionen mit wissenschaftlichen Standpunkten aus.

00:14:08: Also man ist nicht nur geschichtlich unterwegs, sondern man schaut sich auch Sachen philosophisch und sociologisch an.

00:14:14: Man schaut vielleicht sogar ökonomisch auf Wissenschaften.

00:14:17: Man hat entwickelt Markttheorien über Wissenschaften Und das ist ganz im Gegensatz zu dem was in der Theologie gemacht wird wo vereinfacht und ein bisschen gemeingesagt nur ein geschlossenes Glaubenssystem herrscht und man glaubt an die Sachen die in der Religion stattfinden.

00:14:34: In der Religionswissenschaft schaut man sich an, warum oder was geglaubt wird und vergleicht sogar vielleicht Religion miteinander.

00:14:40: Also ist das auch ein Unterschied?

00:14:41: Du bist Religions- wissenschaftler aber kein Theologe oder...

00:14:44: Ja!

00:14:45: Genau.

00:14:46: Guck wieder was gelernt.

00:14:47: du hast dieses Studium.

00:14:48: also du hast übrigens in dann wieder näher in der Region studiert Münster, Groening.

00:14:53: Hast du das Studium auch diese Studie um das zweite dann abgeschlossen und hast dann promoviert also den Doktatitel gemacht.

00:14:58: da wollen wir gleich ein bisschen genauer drüber sprechen vor allem über das Thema mit dem du dich dann beschäftigt hast.

00:15:03: Aber lass uns jetzt erst noch mal eben diese zweite Schiene den Sport uns angucken, denn das war ja zeitlich parallel.

00:15:09: Du warst Sportler, Leistungssportler zu dieser Zeit ja wirklich sehr ambitioniert.

00:15:16: wie ist da deine Karriere verlaufen?

00:15:20: Ich habe mit dem Triathlon-Sport angefangen eigentlich so mit dem Abitur weil ich für die Schwimmprüfungen schwimmen musste und ja ich hab Fußball gespielt bei VfL, weiß er elf und war dann eigentlich schon immer am Laufen.

00:15:32: Irgendwie habe ich auch recht oft auf Franz geschaut und deswegen kam dann irgendwie das gut zusammen.

00:15:37: Ich ziehe woanders hin, und ich möchte weiter Sport machen.

00:15:40: Und naja in Nordrhein gibt es ja den Triathlon vielleicht mache ich da mal mit und die drei Sportarten kann ich ja eh schon.

00:15:47: und so kamen dass er sich dann Triedon machen möchte und hab dann eigentlich an meinem neuen Wohnort oder Studienort eigentlich den nächsten besten Triathlonverein besucht.

00:15:56: Bin zum Probetraining gegangen und bin dabei geblieben weil's mir wirklich Spaß gemacht hat.

00:16:01: Ja, so bin ich dann zum Triathlon gekommen und dachte eigentlich.

00:16:05: Das passt ganz gut.

00:16:06: also ich kann meine Zeit selbst einteilen.

00:16:08: Ich habe nicht diese Mannschaftsstruktur die gerade Richtung Zeitmanagement oftmals schwierig ist zu verbinden Gerade am Wochenende wenn man Fußballspieler hat.

00:16:17: Wenn man aber eigentlich am Wochenend vielleicht auch mal nach Nordrhein fahren möchte zur Familie Weißte sich das natürlich hätte ich mit Fußball wieder angefangen in Heilbronn Und so kam es eigentlich dass sie zum Triathlon kamen und Dann ging das eigentlich so von selbst weiter.

00:16:32: Natürlich, wenn man trainiert, wird man besser und schneller.

00:16:35: Und der Vereine Neckar-Sulm, an dem ich dann war – das ist ein Teil von Heilbronn – da gab es viele Entwicklungen.

00:16:41: Der Verein ist gewachsen.

00:16:43: Es gab mehr wirtschaftliche Förderer.

00:16:46: Wir sind von der Landesliga bis in die zweite Bundesliga.

00:16:48: Dann später nachdem ich weg war auch in die erste Bundesliga aufgestiegen.

00:16:53: Da ist nicht nur das Leistungsniveau des Vereins oder Ansprüche des Vereines gestiegen, sondern ich bin einfach besser geworden, weil ich mit besseren Leuten trainiert habe, weil Und das kam dann alle so zusammen.

00:17:03: Ich war sehr gut entwickelt auf den kurzen Distanzen, wusste aber auch dass wenn ich was machen möchte und vielleicht perspektivisch professionell Sportler sein möchte muss sich auf die Langdistance gehen im Triathlon oder Ironman weil nicht nur da das meiste Geld liegt sondern weil ich auch einfach nicht gut genug gewesen wäre für die kurze Distanz.

00:17:24: Aber dieser Traum, Profi-Sportler zu werden.

00:17:27: Das hast du ja damals auch... Ich habe natürlich ein bisschen nachgelesen was wir in der Zeitung geschrieben haben.

00:17:31: das hast Du ja auch ziemlich ambitioniert sogar auch verkündet.

00:17:34: Hast gesagt ne?

00:17:35: Das ist mein Ziel!

00:17:37: Also das war schon im Bereich des möglichen Damals zu sagen ich will hauptberuflich Triathlon betreiben.

00:17:45: Ja, das war das Ziel.

00:17:46: Ich glaube, es war dann auch der Beginn des zweiten Studiums und es war so die Zeit wo ich dachte okay Vielleicht kann das wirklich was werden.

00:17:55: Ich bin dann direkt zweiter bei den Nachwuchsweltmeisterschaften in Kanada geworden und das kam natürlich zusammen, dass gerade so ein richtiger Nachwuchserfolg, sagen wir mal kommt der perspektivisch auch wirklich zeigt okay da kann etwas gehen im Sport und das auf einmal viel mehr Zeit da war weil natürlich dann das Studium begonnen hat und das war so ein perfekter Sturm könnte man sagen Ich hatte auf einmal mehr Zeit und ich hatte das Ziel oder die Perspektive, wenn ich mir jetzt wirklich reinhängen kann da was gehen.

00:18:25: Profi triatlätig!

00:18:27: Hast du im Vorstellungen wie viele gibt es in Deutschland?

00:18:30: Das können nicht so viele sein würde ich sagen.

00:18:32: also der Unterschied zwischen Profi, der davon leben kann vom Sport leben kann und der der eine Elite Lizenz hat, der ist vielleicht nebenberuflich macht oder so reines Hobby Der ist ja auch nochmal groß.

00:18:45: Also wirklich wenn wir Profi Profi denken, also an Jan Frodeno der jetzt in Sportrente ist.

00:18:52: Auf dem Level würde ich sagen sind es vielleicht zehn, fünfzehn die wirklich davon leben können und sagen können Ich kann mir vielleicht sogar dann drei vier Jahre nach dem Sport nehmen um dann nochmal einen neuen Job zu finden oder vielleicht sogar ausgesorgt haben wie ja Jan Frodeano.

00:19:06: Also ein wirklich ambitioniertes Ziel, ne?

00:19:08: Also wenn jemand sagt, ich will Profi Fußballer werden das kann auch noch in einer dritten Liga in der Regionalliga sogar Da gibt es natürlich ein Vielfaches, aber im Triathlon ist das natürlich eine ganz elitäre Gruppe in die man da reinschaffen muss.

00:19:24: Wie ging's dann weiter?

00:19:24: Also du bist nicht Profi-Triathlet geworden sondern Religionswissenschaftler war das ja auch auf einem hohen Niveau.

00:19:30: Wie gings im Bereich Sport für dich dann weiter?

00:19:33: oder wann kam der Punkt wo du selber dir vielleicht eingestehen musstest?

00:19:37: Nee!

00:19:37: Das wirds nicht werden...

00:19:41: hat sich eigentlich innerhalb von zwei, drei Jahren recht schnell entwickelt.

00:19:43: Also in den ersten großen Erfolg im Amateur- oder Nachwuchsbereich der eigentlich schon so eine Bahn vielleicht hätte zeigen können wenn ich mich jetzt gut entwickeln könnte ich vielleicht in die erweiterte Spitze sagen wir mal nicht in die absolute Spitze aber vielleicht in ihr weitete Spitzel was mich als Sportler vielleicht auch schon erfüllt hätte.

00:20:00: also ich muss nicht davon leben können der weltbeste sein und der Jan Frodeno sein sondern vielleicht die erweiterte Spitze vielleicht das Mal als Profi nach Hawaii schaffen zur Ironman WM vielleicht auch nebenberuflich.

00:20:10: Das wäre dann nicht so wichtig, aber erst mal das Leistungspotenzial haben.

00:20:14: Das war im Jahr zwei Tausend Siebzehn und im Jahr zweitausend Achtzehn habe ich eigentlich ganz gut trainiert, bin weitergekommen, war in Südafrika zu halben Ironman-WM noch als Amateur.

00:20:24: und ja, im Jahr Zwei Tausende Neunzehn war da schon das ganz große Ja, was eigentlich gezeigt hat.

00:20:29: Okay, das kann halt wirklich etwas werden mit dem Profi Sport!

00:20:33: Ich bin zweimal der Amateurkategorie Europameister geworden auf der Halbe und auf der ganzen Ironman Distanz.

00:20:39: Auf der halben Ironman Distanz war ich dann sogar in der Elite-Wertung, fünfter glaube ich oder sechster.

00:20:45: Also wirklich man könnte sagen das war schon teilweise Profiniveau zumindest das Niveau was sich erreichen möchte.

00:20:52: und wenn ich da jetzt noch in den nächsten Jahren etwas draufsetze Dann kann es halt wirklich was werden.

00:20:56: Und ja dann kam leider Corona.

00:21:00: Ich habe in dem Winter von zwei tausend neunzehn auf zweitenszwanzig super gut trainiert.

00:21:05: Ich hab ganz starken Fokus auf Schwimmen gelegt Was eigentlich immer meine Schwäche war.

00:21:09: Ich war relativ für meine Verhältnisse sehr gut im Schwimmen.

00:21:13: Ja, und ich habe halt auch in Groningen gewohnt zu der Zeit fürs Studium und ja von einem auf dem anderen Tag waren die Schwimmbäder geschlossen.

00:21:21: Und das hieß... Die Schwimmbäder waren nicht nur kurz geschlossen sondern für ein halbes Jahr.

00:21:26: Ich konnte nicht mehr schwimmen!

00:21:27: Ich war kein natürlicher Schwimmer also mir fiel es nicht leicht zu schwimmen.

00:21:31: Ich musste wirklich viel Arbeit reinstecken.

00:21:33: dann konnte ich einen halben Jahr nicht schwimmen und da war mir relativ schnell klar Metriert und wird das nichts mehr, wenn ich jetzt ein halbes Jahr nicht schwimmen kann.

00:21:39: In Deutschland konnten Leistungssportler schwimmen zumindest teilweise, zumindest das Level was ich perspektivisch haben wollte die konnten schwimmen.

00:21:48: Da war mir dann relativ schnell klar okay das wird nix mehr.

00:21:51: Das Laufen hat mit zu der Zeit eh viel mehr Spaß gemacht und dann habe ich auch relativ schnell umgeschaltet und gesagt naja dann hat es halt nicht geklappt.

00:21:59: Dann mache ich jetzt mit der Wissenschaft weiter ist ja eh gerade auf einem guten Weg weil dass muss man vielleicht an Perspektiven in der Perspektive sehen von der Wissenschaft zu der Zeit.

00:22:08: Der Bachelor fiel mir wirklich sehr, sehr leicht.

00:22:10: während des Sports also machen wir dann beim Iron Man muss man daran denken das ist halt sehr viel Aufwand, den man hat.

00:22:17: Man trainiert zwanzig, dreißig Stunden in der Woche und daneben beinahe noch das Studium auch in der normalen Regelstudienzeit.

00:22:24: Und wenn man da ein Studium mit einer guten Note abschließt und das Gut unter einen Hut bekommt, dann fällt einem das Studiums schon sehr, Ja, leicht gefallen.

00:22:33: So wie es mir eigentlich erhofft habe oder warum ich das Studium ausgesucht habe ist vielmehr einfach leicht und hat mir Spaß gemacht.

00:22:38: Und daraus hab' ich dann geschlossen.

00:22:40: okay das kann halt wirklich was werden wenn ich vielleicht Wissenschaft mache und nicht nur Sport oder Sport so als Hobby aber die Wissenschaft dann fokussiere und ja so war dann relativ schnell der Fokus klar.

00:22:50: sport mach ich da nun auch als Hobby.

00:22:52: Wie wär's denn jetzt wenn ich mich auf die Wissenschaft konzentriere?

00:22:55: Eine Zwischenfrage eben, warum fällt Trierleten eigentlich das Schwimmen immer so schwer?

00:22:58: Ich hatte vor einiger Zeit Elke von Engel in hier im Podcast.

00:23:01: Also alle die sich für Sporttriathlon interessieren den empfehle ich auch.

00:23:04: diese Episode und ja, dass hat er auch erzählt.

00:23:07: Das schwimmen immer die Sportart war, die am schwersten fällt geht es allen oder vielen oder was ist das jetzt Zufall?

00:23:15: Dass zwei sind die Sanger laufen, Radfahren ist alles super bei dem Wasser wo...

00:23:19: Ja, das ist schon so eine Triathlete.

00:23:23: Krankheiten möchten wir uns vielleicht nicht nennen.

00:23:24: Aber es ist halt eine sehr, sehr technische Sportart wo auf ganz kleine Feinheiten in der Bewegung im Bewegungsablauf ankommt und wenn man das nicht als Kind lernt dann ist es eigentlich nicht mehr wirklich gut erlernbar.

00:23:37: Es sei denn man hatte wirklich ein außergewöhnliches Bewegungstalent.

00:23:40: Einzelne Sportler gibt's die können dann auch wirklich noch mit achtzehn neunzehn anfangen und supergutschwimmen aber... Das war bei mir nicht der Fall!

00:23:47: Und ich konnte zwar recht gut schwimmen also immer ins gesamten Triathlon Blick Ich konnte gut schwimmen, okay schwimmen.

00:23:54: Das hat erst mal gereicht für das was ich wollte und für das, was ich perspektivisch auch wollte aber für die absolute Spitze habe ich einfach mit acht zehn zu spät angefangen zu schwimmen.

00:24:03: dass ist ganz klar.

00:24:06: ja das ist eine Triathlon Krankheit weil man halt oft mit dem Triathlon spät anfängt weil man dann halt in diesen Einzelstrukturen unterwegs ist wo man sich die Zeit selbst einteilen kann oder trotzdem was erreichen kann.

00:24:15: deswegen waren wahrscheinlich die meisten mit

00:24:17: achtzehn

00:24:18: zwanzig vielleicht mit dreizig anzuschwimmen und dann ist es super schwer

00:24:22: Bevor wir wieder rüber schwenken.

00:24:23: zur Wissenschaft, was machst du jetzt sportlich?

00:24:27: Ich bin jetzt aktuell nur noch Läufer.

00:24:31: Ich mache Leichtathletik und dieses Jahr würde ich sagen, laufe ich fünftausend Meter und fünfzehnhundert Meter also eher so Richtung Bahn-Leichtatheletik, was man ja von Olympiak kennt oder was man vom Leichtarthletik-Festivals kennt.

00:24:44: Schon noch ambitioniert oder eher wirklich als Hobby?

00:24:48: Ich würde sagen ambitioniert, auf Amateur eben ambitioniert.

00:24:52: Ich versuche dieses Jahr wieder Landesmeister zu werden.

00:24:56: in meiner Altersklasse bei den Senioren heißt es mittlerweile aber ja also für mich auf meinem Niveau ist es ambitioniert in den regionalen Läufen.

00:25:06: Versuche ich vorne mitzulaufen idealerweise auch nochmal einen Lauf zu gewinnen dieses Jahr.

00:25:12: Ja ich würde sagen Ambitionierter Sportler im Amateur bereiten.

00:25:16: Wie viel Zeit investierst du noch so in der Woche, in den Sport?

00:25:20: Netto würde ich sagen neun Stunden.

00:25:23: Vielleicht wenn man brutto das sich anschaut also mit allem was dazu gehört Krafttraining, Physiotherapie vielleicht auch mal ein Anfahrt, Abreise.

00:25:31: von irgendwo sind es vielleicht zwölf, dreizehn Stunden.

00:25:34: aber der Fokus ist jetzt schon ganz klar auf dem Hauptberuf in der Wissenschaft.

00:25:39: dann lass uns da wieder rüber schwenken.

00:25:40: wir sagten vorhin oder ich sagte vorhin dass Du ja das Studium abgeschlossen hast und dann eben auch promoviert hast, also eine Doktorarbeit geschrieben hast über ein sehr ernstes Thema.

00:25:54: Erzähl selbst, worum ging es in deiner Promotion?

00:25:57: Die einfache Variante ist dass es um evangelische Theologen oder evangelische Geistliche während des Zweiten Weltkriegs ging.

00:26:05: die Frage eigentlich warum waren evangelische Theologen und insgesamt das evangelische Milieu, wenn man es so nennen will.

00:26:14: So sehr vom Nationalsozialismus angetan?

00:26:17: Und ein Teilbereich dieser Frage ist Warum waren evangelische Theologien und evangelische Gesundheit Einrichtungen eigentlich dafür bereit oder dazu bereit?

00:26:30: Beim Bei den rassenhygienischen Maßnahmen der nationalsozialisten tatsächlich mitzuwirken.

00:26:36: also Wir sprechen da über die Eugenik, über die euthanasie und wenn man sich die Statistiken anschaut.

00:26:41: Begriffe

00:26:41: musst du einmal kurz erklären.

00:26:43: Eugenic und euthanasi ganz kurz bevor wir weiter machen.

00:26:46: Eugenic würde ich sagen aus dem griechischen übersetzt gute Gene.

00:26:50: ganz einfach übersetzt geht es darum dass man versucht schlichtweg einen guten Genpool für das eigene Volk herzustellen.

00:26:58: Das kann man zum ein entweder machen indem Besonders gute Gene fördert, also die Fortpflanzung fördert durch wirtschaftliche Aspekte, vielleicht auch durch verbote andere Fortpflanzen.

00:27:11: Aber dann die negative Eugenik sind tatsächlich Interventionen, dass sich bestimmte Bevölkerungsgruppen oder bestimmte Gene nicht weiter fortlanzen dürfen und...

00:27:21: Also da reden Sie über Zwangsstirilisation und über diese schreckliche Wort-Rassenhygiene, also das man einfach sagt es gibt menschliches Leben, dass es nicht wert ist sich weiter zu verbreiten.

00:27:36: Also eine Art von Selektion.

00:27:39: Ja das unterm Strich kommt man dabei raus und so war's ja auch dann im Nationalsozialismus, dass man am Ende bei Zwangstilisationen rauskam die es zu der Zeit also dieses Eugenik gab's um den Jahrhundert-Jahrhundertwende sehr viel in sehr vielen Ländern.

00:27:56: Also die Idee der Rassenhygiene gab es in verschiedenen Ländern, also nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA und England.

00:28:03: Mittlerweile später auch in Grönland, also Dänemark... Und

00:28:05: dann schon vor neunzerdreien dreißig?

00:28:07: Ja deutlich vor neuneinzelneuzehnundreißig.

00:28:10: Aber in keinem der anderen Länder wurden so viele Menschen zwangsweise sterilisiert wie in Deutschland oder in so kurzer Zeit und so systematisch und so industriell.

00:28:18: Das ist eine Frage, der ich nachgehe in einem Teil meiner Arbeit.

00:28:23: Warum haben evangelische Akteure da so stark mitgewirkt?

00:28:26: Und was war deren Motivation?

00:28:27: vielleicht auch ideologisch oder theologisch, oder ja einfach philosophisch.

00:28:32: Warum war man bereit dafür damit zu machen?

00:28:35: Der zweite Begriff euthanasie klingt ein bisschen ähnlich.

00:28:38: Den müssen wir auch einmal erklären.

00:28:39: bitte

00:28:40: heute also erst mal aus dem griechischen Übersetz euthanasi guter Tod Was natürlich in öffemismus ist.

00:28:48: schön redung Die nationalsozialisten haben den begriff Pervertiert.

00:28:55: Eigentlich heute, euthanasie auch im englischen oder niederländischen versteht man darunter Sterbehilfen von Menschen die tatsächlich selbst sterben wollen und den wird geholfen auf dem Weg in den Tod Und das wird philosophisch und ethisch begleitet.

00:29:09: Die Nationalsozialisten haben daraus gemacht oder nicht nur die nationalsozialisten aber völkische Vordenker dann später.

00:29:16: die nationalisten Haben daraus quasi dass den spiel ist umgedreht und aktiv entschieden, dass Menschen sterben sollen.

00:29:23: Und es dem Volk und der Allgemeinheit verkauft, das ist ein guter Tod für das Volk

00:29:29: wäre.".

00:29:30: Und dementsprechend den Begriff dann da sordern geführt.

00:29:36: Und diese Geschichte, also ich muss vielleicht dazusagen du bist Religionswissenschaftler, aber ja mit dem Fokus auf Geschichte.

00:29:43: Also... Ja, ich würde sagen du bist immer auch Historiker.

00:29:46: Ich weiß nicht ob das formal richtig ist, dass du Historiker bist vom Abschluss her aber de facto beschäftigst du dich ja mit historischen Themen und in diesem Fall eben dieser Zeit.

00:29:56: Du hast es gerade beim Erklären der Begriffe schon angedeutet.

00:29:59: Was genau ist da passiert?

00:30:01: Mit welchen Ereignissen hast du dich dann konkret beschäftigt?

00:30:06: Ich habe mich zum einen mit der ideologischen Seite beschäftigt Und zum anderen aber auch ganz konkreten Beispielen aus der Region einen Theologen oder eine Persönlichkeit in Münster im Fokus gehabt und hab dann einfach drauf losgeforscht.

00:30:20: Und mir angeschaut, war diese Person in Zwangsstilisation irgendwie involviert?

00:30:28: Dann hat sich das Thema weiterentwickelt.

00:30:29: Es kam raus, dass die Person lange Zeit ein evangelisches Krankenhaus in Münstern geleitet hat.

00:30:35: Und dann gibt es natürlich die Möglichkeit, sich die Akten des Krankenhauses anzuschauen.

00:30:39: Wie hat das Krankenhaus reagiert?

00:30:41: also nicht nur der Leiter sondern wie er das Kranken Haus reagiert Und ganz viele Schritte übersprungen, unterm Strich kam heraus.

00:30:50: Das Evangelische Krankenhaus in Münster unter der Leitung meines Theologen hat massenhaft Menschen sterilisiert mindestens in den Zweihundert Bereich haben daraus sogar einen Preiskampf gemacht, haben damit Geld verdient, haben anderen Krankenhäusern die Zwangstilisationen und Aufwege dafür vom Staat abgeworben, indem sie besonders niedrige Preise angeboten haben unter dem Vorwand, dass das evangelische Krankenhaus weiterleben muss und auch Gutes währenddessen macht.

00:31:19: Aber auch ganz klar mit dem Wissen okay wir sterilisieren jetzt hier Leute kriegen dafür Geld und dadurch können wir anderes Gutes machen.

00:31:27: aber dass wir Leute sterilisierend einfach gesagt Das ist halt zum Wohl des Volkes Und das ist eine wissenschaftlich moderne Art und Weise und das ist in Ordnung.

00:31:36: Wer hat entschieden dass diese Menschen Sterealisiert werden?

00:31:40: Was waren die Begründungen dafür?

00:31:43: Das haben in erster Linie Gesetzgeber entschieden.

00:31:48: Die nationalsozialistische Regierung damals hat ein Gesetz auf den Weg gebracht, das Gesetz zur Verhütung Erbkrank und Nachwuchses.

00:31:56: Darin wurde definiert wer als Erbkrank galt was eine Krankheit war und es wurde von Gerichten bestimmt.

00:32:06: Es wurden eigens Gerichte dafür.

00:32:10: erstellt, die Erbgesundheitsgerichtshöfe.

00:32:13: Da gab es dann regionale Ableger davon zum Beispiel in Osnabrück für unsere Region zuständig.

00:32:19: Es gab einzelne Münster für die Münsterregion zuständig.

00:32:21: da haben sich die Zuständigkeiten manchmal ein bisschen überschnitten ist ein methodischer Hinweis muss man auch noch mal nachgehen.

00:32:28: aber die Erbs gesundheitsgerichtshöfe Münster aus Osnabyrk die haben darüber entschieden ob Menschen aus unserer Region ja zwangstilisiert wurden oder nicht.

00:32:37: und wer war betroffen?

00:32:39: Also was waren dann die Begründungen, warum Menschen als ... wie soll ich sagen?

00:32:47: Nicht lebenswert ist ja nicht ganz richtig.

00:32:48: Aber als es nicht wert sich weiter vorzuflanzend eingestuft worden war.

00:32:55: Was hatten die?

00:32:56: Was waren die Erkrankungen oder welche Gründe gab es?

00:33:01: Ich kann mir gleich vorstellen, wie eine so hohe Zahl zustande kommen konnte.

00:33:05: Die Zahl ist ja wirklich aus.

00:33:06: Wir sprechen allein in der Grafzeit von fast zweihundert Leuten, die zwangsweise sterilisiert wurden.

00:33:11: Das sind nachgewiesen?

00:33:12: Ja genau!

00:33:14: Ich vermute und ich glaube das stimmt auch.

00:33:17: Es waren mehr gerade wenn man sich die regionale Struktur anschaut Münster vielleicht sogar noch.

00:33:22: Grafverpersonen waren in anderen Krankenhäusern anderen Reichsteilen untergebracht.

00:33:26: dass es werden mehr gewesen sein.

00:33:28: aber die Krankheitsbilder waren von dem, was man vielleicht heute auch als tatsächlich krank bezeichnen würde.

00:33:34: Was aber in keinster Weise irgendeine Intervention vielleicht erfordern würde.

00:33:38: Aber Krankheitsbilder die man heute behandeln würde Schizophrenie ehrliche Fall sucht.

00:33:43: diese später war ein anderes Krankheits Bild.

00:33:47: Vielleicht Krankheits Bilder, die eher noch vertretbar sind dass die halt wirklich Krankheits bilder sind klinisch medizinisch irgendwie nachweisbar.

00:33:55: dann war das aber ein sehr wager Begriff und eine sehr vage Definitionen, die zum Schluss Auslegungssache wir anstalten und dann der Gerichte war.

00:34:03: Wir sprechen darüber, dass es auch Alkohol-Krankheiten gab die als erblich betrachtet wurden teilweise Einzelfälle gibt's in denen auch Spielsucht betracht wurde also generell Süchtesuchterkrankungen.

00:34:17: Und wenn man dann noch weiter schaut Es wurde auch oft einfach argumentiert Dass ein Familienmitglied Suizid begangen hat und deswegen eine Erbkrankheit vorliegt und die Person sterilisiert werden müsse.

00:34:29: Es gab Krankheitsbilder, die waren definiert und die vielleicht heute auch als Krankheits Bilder gelten sollten.

00:34:35: Aber es gab auch ganz viel und das ist wahrscheinlich sogar die Mehrzahl der Fälle, die auch heute gar nicht als Krankheitbilder gelten würden.

00:34:42: Und zumal man damals das sowieso genetisch gar nicht hätte nachweisen können welche Krankheitswildervorlagen.

00:34:48: Wurde das auch genutzt von den Nationalsozialisten um unliebsame Personen auf diese Weise auszuschalten oder ihnen zu drohen?

00:34:57: Also Menschen ja einfach Linitent waren, jetzt mal oder sagen wir im weitesten Sinne sich widersetzt haben.

00:35:05: War das ein Hebel um diesen Menschen beizukommen?

00:35:09: Obwohl sie medizinisch gesehen in keinster Weise erkrankt waren.

00:35:13: Davon muss man ausgehen und davon geht zumindest ich aus.

00:35:18: Das war natürlich dann vielleicht nicht auf oberste Ebene weil wir sprechen da über eine marginalisierte Gruppe die ohnehin schon am Rand der Gesellschaft lebte ausgegrenzt wurde teilweise sowieso schon in psychiatrischen Anstalten untergebracht war, ohne viel Recht auf Selbstverteidigung oder Selbstbestimmung.

00:35:36: Wenn aber dann bestimmte Fälle auftreten, in denen Person oder Einzelperson – ich habe da ein ganz konkretes Beispiel aus meiner aktuellen Studie, die ich auch im Bentame-Jahrbuch zusammengeschrieben hab – es gibt einzelne Personen….

00:35:47: Es

00:35:47: erscheint jetzt Ende des Jahres?

00:35:49: Ganz genau!

00:35:50: Und da gibt es einzelne Menschen, die zum Beispiel der Familie umliebsam waren und die Familie fördert dann erst zum ersten Mal die Anzeige zur Stereolisation und später auch die Verurteilung.

00:36:04: Wenn der Nationalsozialistische Gerichtsapparat zu der Zeit merkt, dass eine, sagen wir mal mächtige oder wohlhabende Familie aus der Region einen Familienmitglied oder eine Person anzeigt und die Begründung mitliefert und es später dann eine Verurteilung gibt und das Urteilsbild heute nicht wirklich logischer oder nachvollziehbar klingt und das eher an den Hahn herbeigezogen wirkt, kann man davon ausgehen.

00:36:30: Zumindest deutet es stark darauf hin dass auch einfach eine Person unliebsam waren.

00:36:35: und man kann sich auch gerade viele Einzelakten anschauen und es wirkt oft so, dass auch persönliche Urteile gefällt wurden.

00:36:44: oder man sieht einzelne Fälle in denen auch regional eher entschieden wurde.

00:36:50: Das bestimmte Krankheitsbilder in Einzelfällen eher zur Verurteilung geführt haben.

00:36:56: Wobei man aber auch sagen muss, dass insgesamt die Einspruchrate gegen Schwankstilisation vielleicht recht hoch war.

00:37:04: Also es wurde in der Regel Einspruch eingelegt – zumindest sehr häufig.

00:37:08: Aber das von den

00:37:09: Betroffenen selbst?

00:37:10: Ja!

00:37:11: Von Familienmitgliedern.

00:37:12: Die betroffenen waren dementsprechend oft nicht geschäftsfähig.

00:37:15: Familienmitlieder haben Einspruch angelegt.

00:37:18: Das war aber über neunzig Prozent der Fälle... komplett aussichtslos, dass sie sich auch sparen können.

00:37:23: Und am Strich die Leute wurden trotzdem verurteilt.

00:37:27: Du hast dich auch speziell mit der Grafschaft Bentham beschäftigt?

00:37:29: Was waren da so die Erkenntnisse speziell auf unseren Landkreisbezogenen?

00:37:35: Zum einen kann man sagen Zwangsstilisation sind proportional zur Bevölkerungsstruktur vorgekommen.

00:37:42: Das heißt in Norton haben die meisten Leute gewohnt das heißt in Nordern gab es auch die meisten Fälle dann Niedergradschaft, Obergradsschaft also ungefähr entsprechend der Bevölkerungsstruktur von damals.

00:37:52: Was man sagen muss es fällt auf das irgendwie auch logisch aber der Großteil der Menschen aus der Gradschaft im Nordhorn im Kreiskrankenhaus in der Eurikoklinik heute zwangstilisiert wurden und dass dort ein zumindest ein Arzt sehr aktiv dabei war die Operation durchzuführen.

00:38:10: Man könnte natürlich auch jetzt sagen Das war seine Aufgabe Er war Arzt und er war dafür zuständig.

00:38:17: Aber es gibt auch Hinweise darauf, dass er da schon sehr engagiert war die Sterilisation durchzuführen und auch die Aufträge an Land zu ziehen.

00:38:26: Du sagst speziell Kreiskrankenhaus?

00:38:29: Du hattest Anfangs schon mal drauf hingewiesen, das ist ein Unterschied zwischen evangelischen und katholischen Einrichtungen gehabt.

00:38:34: Inwiefern haben sie sich unterschieden?

00:38:36: Wir haben ja in Norton auch das Marienkrankenhaus.

00:38:38: Das Marien krankenhaus hat meineswissens nach keine Zwangsterilisationen durchgeführt.

00:38:43: Das ist, wenn man sich die Aktenlage anschaut.

00:38:46: Auch reichsweit ein Phänomen was auffällt und es ist relativ gut aufgearbeitet das sich katholische Anstalten schlichtweg weigern konnten, Zwangsstilisationen durchzuführen.

00:38:57: also es war eher ein Modell der Freiwilligkeit dass einzelne Anstalte oder Krankenhäuser Institutionen sagen konnten wir für eine Zwangstilisation durch?

00:39:07: Oder wie machen sie nicht aus ethischen Gründen, aus moralischen Grunden?

00:39:11: katholische Anstalten haben größtenteils gesagt, wir sind moralisch nicht damit einverstanden dass Menschen zwangsweise sterilisiert werden.

00:39:19: Evangelische Anstalten haben gesagt Wir sind oberlichkeits treu!

00:39:23: Wir glauben das das wissenschaftliche Fortschritt ist wenn wir das machen und wird für eine Zwangssterilisation durch.

00:39:30: Wenn man sich nicht nur mit der Statistik beschäftigt sondern tatsächlich mit Einzelfällen und das hast du ja gemacht Was macht das mit einem?

00:39:38: Gibt es so Fälle oder Einzelschicksale, die dir besonders im Gedächtnis geblieben sind und die einem auch so nachgehen.

00:39:47: Ja ich würde sagen vor allem dass Schicksal die junger Leute, die zwangsweise sterilisiert wurden, jungen Mädchen, die dreizehn-vierzehn Jahre alt waren eine Diagnose erhalten haben über eine bestimmte Krankheit, ob das jetzt zustimmt oder nicht kann man nicht mehr nachvollziehen.

00:40:09: Aber es wurde zum Schluss damit begründet auch im Fragebogen so begründete, dass die Person freche Antworten gegeben hat vielleicht nicht so allwissend war, nicht so clever war, etwas langsam war oder generell frech war im Auftreten und dass dann als Begründung für eine Zwangsstilisation herangeführt wurde.

00:40:32: Ja bei der Investigation, ob jetzt die Person sterilisiert werden sollte oder nicht.

00:40:37: Oder verurteilt werden sollte und gerade diese Schicksale.

00:40:41: Ob Personen wirklich sterilisiert wären sollten?

00:40:45: Und dann es um junge Leute geht, die eigentlich noch das ganze Leben vor sich hätten.

00:40:50: Die ohnehin schon marginalisiert waren und dann auch noch den dieses Leid zugeführt wurde.

00:40:55: Das ist natürlich was ein sehr persönlich dann auch mitnimmt oder einen einfach betroffen macht.

00:41:00: Ist nicht dass sie anderen Schicksal einfacher wären aber Das bleibt einem schon im Kopf.

00:41:07: Du hast regional geforscht an regionalen Beispielen, gleichzeitig bist du aber auch oder kommst du bis heute sehr rum als wissenschaftlich?

00:41:16: Ich habe es eingangs schon kurz gesagt, dass du gerade als ihr ankam sagst und du gestern aus Freiburg gekommen, morgen muss ich weiter nach London und auch während der Promotion warst du schon unterwegs unter anderem in den USA.

00:41:28: Wo bist du überall im Moment und was machst du da?

00:41:31: Wie kommt es, dass man mit so einem Thema auch international so viel unterwegs sein kann.

00:41:37: Ja das frage ich mich manchmal auch wie ich für die Wissenschaft so viel unterwegs sein kann.

00:41:42: aber Es geht auch darum dahin zu reisen wo Archive sind und dahin zur Reisen wo Expertise ist.

00:41:50: Und Expertise ist dann nicht unbedingt Expertise für deutsche Geschichte, sondern Expertise for internationale Geschichte oder Expertise über ganz bestimmte Einzelbereiche.

00:42:00: Über Secularismus beispielsweise.

00:42:02: das war ein Grund warum ich in die USA gegangen bin für drei Monate weil da dein Experte war der insbesondere zur Geschichte und zum Secularismus also der Nicht-Religion sagen wir mal geforscht hat.

00:42:15: Mein Theologe in Münster, der hat sehr viel auch zum Säkularismus geforscht und irgendwie gab es dann eine ganz gute Verbindung.

00:42:22: Dass man was zum Sekularismus macht und diese Idee des Sekularismus sich mal ganz genau anschaut.

00:42:27: Und da kam ich dann dazu dass ich ja mit dem Experten aus den USA in Kontakt kamen.

00:42:32: und das ist das Gute an der Wissenschaft oder das Coole daran.

00:42:36: Man kommt sehr viel rum die Leute sind sehr offen und hilfsbereit und es gibt ganz viel Austausch.

00:42:42: idealerweise Gerade in den USA gibt es natürlich viele supergute Unis, aber auch in der zweiten Reihe richtig gute Unis die tolle Forscherinnen und Forscher haben.

00:42:53: Und das war dann zum Beispiel ein Zufall dass ich an den Joe Blankhorn gekommen bin, der in Santa Barbara also nördlich von LA'n bisschen da an der University of California lehrte und er hat mich dann eingeladen, dass sich doch für drei Monate vorbeikommen könnte.

00:43:07: Das habe ich natürlich gerne gemacht weil ich gerne schon immer mal nach LA wollte oder in die Region wollte Mit einer Vorlesung verbunden, bisschen mit Forschung verbundet und einfach den wissenschaftlichen Austausch irgendwie wahrgenommen.

00:43:20: Und ja so kommt das, dass man in der Wissenschaft dann von Höckschen auf Stöckchen kommt und irgendwo immer neue Leute kennenlernt.

00:43:28: In Freiburg bin ich angestellt an der Universität.

00:43:31: Das heißt wir haben da Besprechungen.

00:43:33: Ich war jetzt vor zwei Wochen an der Stanford Uni für eine Archivreise.

00:43:38: War da ne Woche im Archiv...

00:43:39: Also auch USA?

00:43:40: Ja genau in San Francisco ein bisschen bürdlich davon.

00:43:45: jetzt am Mittwoch, also ja.

00:43:47: Am Mittwochs fahre ich nach Oxford, also fliege ich nach London.

00:43:50: da ist eine Konferenz für mein neues Thema und das ist ja irgendwie komischerweise.

00:43:57: denkt man, man forst regionalgeschichte, man macht was zur Geschichte?

00:44:01: Zur deutschen Geschichte, deutsch-nieländischen Geschichte und trotzdem kommt man so viel rum.

00:44:04: Also man kann es sich dann selbst meistens nicht so erklären aber die Wissenschaft ist sehr gut vernetzt und der Austausch findet international statt.

00:44:12: Wenn man Wissenschaftler sein möchte, muss man dann auch da sein wo die Wissenschaft gemacht wird und besprochen wird.

00:44:16: Und das ist dann halt international auf Konferenzen.

00:44:21: Wie arbeitet man eigentlich als Wissenschaftler im Sinne von du sagst jetzt gerade fest angestellt?

00:44:26: Ich habe ja selber auch Geschichte studiert, wusste aber vorher schon dass ich ja Journalist bleiben will.

00:44:34: Die Stellen liegen nicht auf der Straße.

00:44:35: es ist nicht so dass dringend Religionswissenschaftler oder Historiker gesucht werden.

00:44:41: Wie ging es bei dir nach der Promotion weiter?

00:44:43: Was genau machst du jetzt eigentlich?

00:44:46: Ich arbeite im Moment in einem EU geförderten Forschungsprojekt.

00:44:50: Wir sind insgesamt dreißig Leute, dreizig Forscherinnen und Forscher.

00:44:53: Da sind vier Professoren dabei.

00:44:54: Der Rest ist teilweise Doktoranden oder halt Postdocs sowie ich die in dem Forschungs-Projekt arbeiten.

00:45:02: Und ich muss kurz verbessern.

00:45:04: Ich bin nicht fest angestellt leider nicht wie in der Wissenschaft so häufig üblich.

00:45:08: Ist auch nur ein Zeitvertrag über vier Jahre was als Postdoc schon eine sehr, sehr gut ausgestattete Stelle ist.

00:45:14: Vier Jahre lang ist in der Wissenschaft eine sehr lange Zeit.

00:45:17: aber ja es ist einfach recht schwierig da eine Perspektive zu bekommen.

00:45:23: wenn man zum einen im Blick hat Es gibt die Möglichkeit... ...zu forschen was einem sehr viel Spaß macht und man hat sehr viel Freiheit in der wissenschaften.

00:45:33: Man kann eigentlich das machen was man möchte Und in die Richtung gehen in die man möchte.

00:45:37: Das ist super interessant.

00:45:39: Gleichzeitig Es ist aber immer an Projektmittel gebunden und an Zeiten gebunden.

00:45:43: Also ich habe jetzt diese vier Jahresstelle, was danach kommt steht in den Sternen.

00:45:47: also das Ziel natürlich ist immer eine Professur irgendwo zu bekommen weil dann ist man angekommen dann ist Man sicher und Dann kann man noch weiter forschen und eigentlich Noch mehr von der Freiheit genießen und noch mehr ja Impact haben in die Wissenschaft.

00:46:02: Aber es dahin erstmal zu schaffen Ist halt super schwierig Und es gibt keinen vorgezeichneten Weg und wie du gesagt hast es gibt keinen großen Bedarf an Religionswissenschaftler oder Historikern, wie auch immer man das dann beschreiben möchte was ich mache.

00:46:16: Im Moment ist es sogar tatsächlich nur historisch also keine Religions-Wissenschafter ganz wenig nur im Moment.

00:46:22: aber ja man braucht nicht so viele davon.

00:46:25: Aber trotzdem ist es gesellschaftlich wichtig dass man sich die Geschichte anschaut Auch heute noch wenn man sich Die politische Lage anschaut.

00:46:33: Es ist immer noch wichtig dass Man geschichtlich denkt und in geschichtlichen Perspektiven denkt weiterhin die Geschichte aufarbeitet.

00:46:39: Also wir sehen jetzt natürlich auch zum Beispiel an meiner Forschung zu der Alternasie, es ist lange noch nicht alles aufbereitet und aufgearbeitet und die Person den damals unrecht zugefahren ist als auch ihren Angehörigen nachfahren, die haben irgendwie ein Recht darauf das erforscht wird was denen passiert ist welches unrecht passiert ist.

00:46:56: und ja irgendwie kann man dann doch immer noch eine Forschungsstelle damit begründen und irgendwie begründen warum es Geschichte geben muss weil's super interessantes und hilfreich ist.

00:47:07: Das wäre meine Frage gewesen.

00:47:08: Ich hätte fast gesagt, wofür brauchen wir dich denn eigentlich?

00:47:13: Warum ist das wichtig was du machst und warum hat es einen gesellschaftlichen Wert?

00:47:18: Was nehmen wir für die Gegenwart mit aus dem, was du da erforscht?

00:47:22: Wenn wir uns ganz konkret anschauen, sagen wir mal in meiner Doktorarbeit erforschen haben also gerade dieses evangelische Denken jetzt lassen wir die Religion mal außen vor dass antidemokratische denken das nationalsozialistische denken Auch das nationale, das völkische Denken.

00:47:37: Wenn wir uns das anschauen dann können wir daraus ziemlich viel für heute lernen.

00:47:41: wenn wir sehen wenn wir untersuchen wie Faschismus aufgestiegen ist?

00:47:46: Wie Chauvinismus auf gestiegen ist warum Nationalismus so eine starke Rolle zu einer bestimmten Krisenzeit gespielt hat?

00:47:53: Können wir davon für heute für eine weitere Krisenseite relativ viel lernen.

00:47:57: und wenn man sich dann anschaut wieso zum Beispiel eine Gesellschaft bereit war dem Nationalsozialismus so zu folgen.

00:48:05: Welche Mechanismen es gab, welche gesellschaftlichen, welche politischen Mechanism in Esgab ist es einfach wichtig?

00:48:11: Zu verstehen wieso.

00:48:12: ein großes Unglück ist nicht also schon selbst gemacht aber wie so großes Unheil irgendwie entstehen konnte und wie man's vielleicht in der Zukunft verhindern.

00:48:24: Vielleicht ist Verhindern das falsche Wort.

00:48:25: Aber wie man dagegen arbeiten kann dass sowas noch mal passiert Wie man autoritär Ideen entgegenwirken kann, wie man nicht nur auf rein politischer Ebene dem entgegengirken kann sondern auch auf gesellschaftlicher Ebene aktiv werden kann.

00:48:39: Dass man antidemokratischen Denken gegenwirkt dass man bestimmte Entwicklung auch rechtlichen Entwicklungen entgegend wirkt das die Gewaltteilung sehr wichtig ist was einfach bestimmte geschichtliche Ideen nicht wiederholt werden können dass man einfach gewahr ist warum man bestimmten Sachen nicht wiederholen sollte und was man aus Geschichte lernen sollte Heute genauso wichtig wie vor fünfzig, vor sechszig Jahren und dass man vor allem auch den Historikanen von vor fünfzig, sechszig Jahre auch nochmal auf die Finger schaut.

00:49:09: Ob denn wirklich so sauber gearbeitet wurde?

00:49:12: Wie man es erwarten sollte?

00:49:13: Und ob es vielleicht neue Hinweise, neue Dokumente gibt, die freigegeben wurden, die die Geschichte in Teilen, in Facetten umschreiben kann?

00:49:22: Dass du dich mit solchen Fragen überhaupt beschäftigst – zwar Hauptberufen!

00:49:28: Das ist... glaube ich nicht ganz selbstverständlich.

00:49:30: Du hast das ganze am Anfang mal gesagt, weiß nicht wie du es ausgerückt hast aber dass du aus einer Arbeiterfamilie kommst war das von Anfang an dein Plan und war das vom Anfang an problemlos möglich?

00:49:43: Dass du überhaupt studierst oder würdest du schon sagen, dass dir das Erarbeiten erkämpfen musstest, dass du überhaupt in diese akademische Laufbahn gehen konntest?

00:49:55: Wenn wir von der akademischen Laufbahn, von der zweiten Laufbahnsprechen dann war das natürlich erstmal nicht unbedingt familiären Kampf.

00:50:04: Nicht gegen meine Eltern oder gegen meine Familie dass ich dagegen ankämpfen musste sondern eher... Ich will jetzt nicht sagen gegen das System aber es ist nicht unbedingt vorgesehen dass man nochmal ein zweites grundlegend neues Studium in Deutschland anfängt.

00:50:18: Das mag erst mal komisch klingen Aber es ist sehr schwierig auch noch im Ausland zu dem Studienplatz zu finden und vor allem den zu finanzieren.

00:50:27: Das ist unterm Strich möglich indem man Studienkredite aufnimmt, selbst arbeitet während des Studiums idealerweise vielleicht sogar ein Stipendium irgendwo bekommt aber es wird einem nicht sehr einfach gemacht wenn man noch mal merkt ich möchte was ganz anderes machen.

00:50:42: gleichzeitig muss man auch sagen das ist eine sehr sehr privilegierte Situation wenn man sagen kann okay ich bin jetzt zwanzig dreinzwanzig naja ich nehme jetzt die Freiheit einfach noch etwas ganz anderes zu machen.

00:50:55: So richtig einfach ist es mir trotzdem nicht gefallen, allein weil einem das Wissen darüber fehlt wie man normal studiert.

00:51:02: Wenn man's vergleicht Akademikerhaushalt und Nicht-Akademikerhauszalt gibt es ganz viel informelles Wissen in Akademikhaushalten Wie man studiert?

00:51:12: Wie man vorankommt im Studium Und vor allem welche Perspektiven es gibt als Wissenschaftler mit einem akademischen Abschluss.

00:51:19: also der Weg von einer Berufsausbildung in den Beruf oder vom BWL-Studium.

00:51:24: Der ist relativ klar und der ist auch weinten Teil der Gesellschaft relativ klar.

00:51:30: Mir persönlich ist es sehr schwer gefallen überhaupt eine Perspektive zu finden, ok ich studiere jetzt was?

00:51:36: Aber was ist die Perspektivität nach?

00:51:38: also die Frage die du auch schon gestellt hast Was macht man als Religionswissenschaftler oder als Historiker?

00:51:42: Man wird nicht so viel gebraucht aber Es gibt doch Stellen dafür Und es gibt auch Bedarf und es gibt eine Perspective zum Schluss dass man in den Berufen arbeiten kann.

00:51:53: Und einfach dieses Wissen darüber und auch die Finanzierung, um die strukturellen Möglichkeiten überhaupt in den Bereich zu kommen aus einer Nicht-Akademiker-Familie ist irgendwie sehr schwer.

00:52:04: Es ist sehr träge, sehr zäh und nicht wirklich gedacht das man diesen Weg geht.

00:52:10: Wer oder was hilft einem da?

00:52:14: Oder wer oder was hat dir geholfen?

00:52:16: Zum einen meine Eltern... Aber natürlich, wenn man aus einer Arbeiterfamilie kommt ist da nicht unendlich viel Geld vorhanden.

00:52:21: Man kann nicht davon leben unbedingt.

00:52:24: Man muss halt schauen wo man Geld herkriegt wie man es so schön sagt und das ist zum einen kann das ein Studienkredit sein was natürlich auch immer mit einem Risiko verbunden ist weil dem muss man zurück zahlen.

00:52:35: Und wenn man parallel zum Studium Triathlon läuft, bleibt jetzt nicht mehr so viel Zeit um auch noch zu jobmen und Geld zu verdienen?

00:52:40: Das

00:52:41: ist leider wirklich so.

00:52:42: Ich hatte zum Glück während meines Triathlon da schon die Unterstützung von der Grafischer Volksbank.

00:52:48: Da kommt ein bisschen Geld rein aber das reicht nicht, um die Lebensumteile zu finanzieren.

00:52:52: D.h.,

00:52:53: irgendwo muss Geld herkommen und dann ist ein Stipendium eigentlich so mehr oder weniger die letzte Möglichkeit, wenn man aus dem Rahmen des BAföGs rausfällt.

00:53:03: Zum einen Barvog reicht nicht zum Leben.

00:53:05: Das ist den meisten Studierenden klar, leider die Realität.

00:53:09: Zum anderen gibt es für viele Leute und Personengruppen keinen Barvorg aus zweitstudiumsgründen oder persönlichen Gründen.

00:53:17: Und dann ist ein Stipendium eigentlich die letzte Möglichkeit, die man hat – und man muss sagen, es gibt sehr, sehr viel Stipendiender draußen!

00:53:27: Dreizehn begabten Förderungswerke des Bundes, die alle Stipendien vergeben und alle zu den gleichen Kriterien und fürs gleiche Geld vergeben.

00:53:36: Und darüber zumindest habe ich das so wahrgenommen wird relativ wenig informiert.

00:53:41: man muss sich natürlich bewerben aber es gibt die Möglichkeiten für stipendian und das war für mich dann ein große eine große große Hilfe dass man in diesen stipenden Bereich reinkommt der gar nicht so schwer zugänglich ist wie man meinen sollte vielen Studierenden gerade aus dem ländlichen Bereich nicht so wirklich bewusst ist, weil einfach das Wissen nicht da ist wie man studiert und welche Finanzierungsmöglichkeiten es gibt.

00:54:04: Du hast es geschafft du bist dein Weg gegangen auch wenn die berufliche Perspektive wieder bei Wissenschaftlern oft so ist eben immer ein Stück weit Unsicherheit unsicher ist.

00:54:15: Du bist ganz viel unterwegs gewesen und immer noch als Sportler aber auch jetzt eben als Wissenschaftler.

00:54:22: Aber du kommst doch mal wieder zurück in die Grafschaft und nach Nordhorn.

00:54:24: Ich habe den einen, du bist trotz allem auch sehr heimatverbunden.

00:54:30: Du sagtest ja gerade so, die Volksläufe, die du hier mit machst, würde man dann schon ganz gerne vielleicht noch mal eingewinnen?

00:54:37: Was bedeutet dir Nordhorn und die Grafschaft?

00:54:40: was gefällt dir daran dass du doch immer wieder zurückkehrst?

00:54:44: Ja das kann man so sagen ich bin heimat verbunden obwohl ich viel unterwegs bin Norton grundsätzlich und die Grafschaft ist erst mal Heimat, das natürlich ein sehr dehnbarer und sehr idealistischer Begriff.

00:54:57: Aber ... Das Gesamtbild von wirtschaftlicher Stärke als auch der sozialen, der gesellschaftlichen Struktur in der Grafschaft... Ist nicht unbedingt einzigartig aber schon sehr gut!

00:55:10: Das Gesammpaket ist sehr, sehr gut.

00:55:11: man hört es immer wieder uns von vielen, die fürs Studium rausgehen, aber dann doch wieder in die Grafenschaft zurückkommen.

00:55:17: und nicht nur weil man das halt so macht oder Weil es halt am einfachsten ist, wenn die Eltern auf das Kind aufpassen können.

00:55:22: Sondern weil's einfach eine sehr schöne Region ist.

00:55:26: und wenn man viel unterwegs ist so wie ich mit dem Fahrrad oder zu Fuß dann sieht man auch zum einen landschaftlich.

00:55:32: Und einfach wenn man rumkommt sieht man dass es ein sehr schöner Region ist.

00:55:36: Wenn man mal woanders wohnt sieht man welche Vorteile die Grafschaft Bentheim wirklich hat.

00:55:41: Wie gemütlich es ist.

00:55:44: Welche Möglichkeiten es gibt umsonstmöglichkeiten es auch gibt in der Grafesschaft in verschiedenen Events besuchen.

00:55:51: Man hat zum Beispiel auch die Volksläufe, die jetzt zwar nicht umsonst sind, aber ein großer Faktor sind warum zum Beispiel der Sport in der Grafschaft der Laufsport so blüht und du hast es gerade glaube ich auch kurz angesprochen.

00:56:04: Die Volksläue sind mir sehr wichtig und wir haben jetzt dieses Jahr zum Glück auch geschafft eine Lauf-Serie ins Leben zu rufen, die genau sowas als Ziel hat.

00:56:13: Sie versucht die Grafschafter Läufe zu stärken Und als Herzstück des Breiten Sports weiter nach vorne zu bringen.

00:56:20: Volksläufe sind Einstehungsmöglichkeiten für Leute, nicht nur in den Leistungssport sondern auch überhaupt sich zu bewegen also überhaupt wo ich ganz am Anfang von gesprochen habe ein Ziel zu haben überhaupt irgendwie diszipliniert zu sein sich zu bewegen was sehr gesund ist um gesellschaftlich gewünscht ist.

00:56:37: aber sich einfach nur so zu bewegend ist viele Leute einfach schwer.

00:56:42: es braucht einen ziel am ende und wenn's Volkslauf ist der sehr erreichbar ist, der sehr günstig ist und der einfach Spaß macht dran teilzunehmen.

00:56:50: Dann ist das eine super tolle Sache und deswegen bin ich sehr glücklich dass wir jetzt dieses Jahr diesen Grafschafterlauf Serie aufsetzen konnten um das weiter zu fördern und zusammenzubringen dass das unter einer Unter einem Hut irgendwie ist.

00:57:04: Wir haben gesehen dass ein Schütte auf der Volkslauf leider nicht mehr stattfindet was super schade ist weil es einer der ältesten Volksläufe überhaupt war in der Grafschaft Meine und die Idee der Grafschafter Volksbahn des Kreis Sportsbunds war zusammenzukommen.

00:57:18: Und zu verhindern, dass weitere Volksläufe aussterben weil wenn man zu den Volksläufen geht sind sie super beliebt.

00:57:25: Fast jedes Jahr gibt es neue Teilnehmerrekorde aber es hat noch so ein bisschen was gefehlt um die zusammenzubringen.

00:57:31: diese nach außen hinzu zeigen das die Läufe zusammen gehören genauso wie die Grafschaft der Sport Szene zusammen gehört.

00:57:37: also jetzt mal idealistisch gesprochen.

00:57:39: Also Mauri ist mal merkt, du bist ganz viel Herzblut weiterhin dabei.

00:57:43: Sowohl beim Sport als auch in der Wissenschaft.

00:57:47: Das war ein sehr spannendes Gespräch – sehr unterschiedlich thematisch natürlich!

00:57:51: Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg sowohl in deinem Beruf als Wissenschaftler als auch weiterhin als sagen wir ambitionierter Amatea-Sportler.

00:57:58: Vielen Dank dass du da warst.

00:58:00: Danke das ich hier sein durfte.

00:58:07: Neue Episoden gibt's alle vier Wochen auf gn-online.de slash Podcasts und überall wo es Podcasts gibt!

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